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Übernahme GM trennt sich von Getriebewerk in Straßburg

Der Autobauer General Motors räumt in Europa auf. Am Freitagabend meldete das Unternehmen, es werde sein Getriebewerk in Frankfreich verkaufen. Langfristig soll die Produktion einem deutschen Zulieferer zugute kommen.
Update: 22.12.2012 - 00:59 Uhr 1 Kommentar
General Motors gibt ein Getriebewerk in Straßburg auf. Quelle: Reuters

General Motors gibt ein Getriebewerk in Straßburg auf.

(Foto: Reuters)

Straßburg Der Automobilhersteller General Motors (GM) verkauft seine Getriebefabrik im französischen Straßburg. Der belgische Investor Punch Metals übernehme das Werk mit etwa 1.000 Beschäftigten, wie das Opel-Mutterunternehmen am Freitagabend mitteilte.

An das Werk ist eine Entwicklungsabteilung angeschlossen. Das Geschäft soll Anfang 2013 abgeschlossen werden, ein Preis wurde nicht genannt.

Der Vertrag beinhalte ein langfristiges Lieferabkommen mit dem deutschen Autozulieferer ZF Friedrichshafen AG. Zudem hieß es, GM wolle bei der Getriebefabrik bis 2013/14 Kunde bleiben. Mit dem Abschluss sei die Produktion langfristig gesichert. Damit soll auch ein "reibungsloser Übergang" zu einer bei ZF angesiedelten Produktlinie ermöglicht werden.

Einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge feilte GM bereits seit Mai an seiner Strategie für das Werk. Demnach ließ das Unternehmen das Finanzinstitut Barclays sowohl Angebote möglicher Käufer einholen als auch die Möglichkeiten bewerten, das Werk zu halten.

Der Autobauer meldete zuvor, seine Verluste in Europa könnten im Oktober 1,8 Milliarden US-Dollar überschreiten. Auf diesem Markt will GM binnen drei Jahren wieder schwarze Zahlen schreiben.

 
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1 Kommentar zu "Übernahme: GM trennt sich von Getriebewerk in Straßburg "

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  • Warum bloß kann ich die Entscheidungen von GM nicht ernst nehmen und kriege immer einen Lachanfall wenn ich das lese?

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