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Übernahme-Kampf Sanofi-Chef nicht zu Zugeständnissen bereit

Der französische Pharmakonzern Sanofi ist offenbar nicht bereit, sein Angebot für den deutsch-französischen Konkurrenten Aventis zu erhöhen. Sanofi-Chef Jean-François Dehecq sagte dem Handelsblatt (Donnerstagausgabe); "Das ist nicht der Moment, um über Verhandlungen zu sprechen. Wir haben ein offenes Angebot vorgelegt und haben darüber hinaus nichts zu sagen."

FRANKFURT/M. Befürchtungen, im Falle einer Fusion sei ein starker Personalabbau in Deutschland zu erwarten, seien nicht zutreffend, sagte Dehecq weiter. "Wir brauchen eine starke Position in Deutschland", betonte der Sanofi-Chef Auch der Forschungsstandort von Aventis in Deutschland sei von großer Bedeutung, etwa im Bereich der Diabetes-Forschung. Sanofi-Forschungschef Gerard Le Fur ergänzte: "Das ist definitiv eine große Chance für Sanofi, ein solches Zentrum zu haben." Es sei keineswegs geplant, Forschungsaktivitäten, etwa die Biotechforschung, aus Deutschland abzuziehen.

Nach dem Aventis-Management hat nach Informationen aus mit der Situation vertrauten Kreisen auch der Aufsichtsrat des Pharmakonzerns das feindliche Übernahmeangebot des kleineren Rivalen Sanofi-Synthelabo abgelehnt. Wie aus den Kreisen am Mittwoch weiter verlautete, bezeichnete der mit einem Anteil von 13,5 % größte Aventis-Aktionär Kuwait Petroleum die Offerte als unzureichend.

Sanofi hatte am Montag eine Übernahmeofferte im Volumen von derzeit rund 46 Mrd. € vorgelegt, die vom Aventis-Management bereits als zu niedrig zurückwiesen wurde. Branchenexperten rechnen inzwischen damit, dass Sanofi sein Angebot für den französisch-deutschen Konkurrenten nachbessern muss.

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