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Übernahmeangebote Bafin eröffnet Osram-Bieterkampf zwischen AMS und Bain/Carlyle

Der Premstättener Halbleiterhersteller AMS hat sein Kaufangebot für Osram-Aktien veröffentlicht. Ob die Übernahme aber gelingt, ist noch nicht klar.
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AMS bietet den Aktionären des Lichtkonzerns wie geplant 38,50 Euro je Aktie. Quelle: Imago
Osram

AMS bietet den Aktionären des Lichtkonzerns wie geplant 38,50 Euro je Aktie.

(Foto: Imago)

München Die Finanzaufsicht Bafin hat den Startschuss für einen Bieterkampf um Osram gegeben. Der österreichische Chiphersteller AMS erhielt von der Behörde grünes Licht für seine angekündigte Übernahmeofferte für den deutschen Lichttechnikkonzern, wie AMS am Dienstag mitteilte.

Die Österreicher veröffentlichten ihr offizielles Kaufangebot, mit dem sie die Finanzinvestoren Bain Capital und Carlyle ausstechen wollen. AMS bietet den Osram-Aktionären im Rahmen seines 4,3 Milliarden Euro schweren Angebots wie geplant 38,50 Euro je Aktie.

Bain und Carlyle hatten bereits eine Offerte über 35 Euro je Aktie veröffentlicht, was einem Unternehmenswert von vier Milliarden Euro entspricht. Ende August hatte Osram den Weg für die AMS-Offerte frei gemacht.

Vorstand und Aufsichtsrat des Konzerns hatten das bestehende Stillhalteabkommen mit AMS aufgehoben und eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Allerdings herrschten weiter Differenzen zwischen den beiden Konzernen über die weitere Strategie und die Integration von Osram in die wesentlich kleinere AMS.

Ob sich die Investoren auf ein Wettbieten einlassen, ist offen. Insidern zufolge zogen sie bereits eine Erhöhung ihres Angebots in Betracht. Wie die beiden Finanzinvestoren macht auch der Chiphersteller AMS einen Erfolg seines Übernahmeplans davon abhängig, dass er mindestens 70 Prozent der Osram-Aktien einsammeln kann. Beide Angebote laufen nun gleichzeitig bis zum 1. Oktober.

Mehr: Der kaufwillige Grazer Sensorik-Konzern AMS stößt beim Münchner Lichtkonzern auf Widerstand. Ein Kundenbrief sorgt dort für Irritationen.

  • rtr
  • dpa
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