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Übernahmekampf Danone mit US-Rivalen gegen Nestle

Im Bieterkampf um Pfizers Babynahrungssparte verbündet sich Danone mit seinem US-Rivalen Mead Johnson, um gemeinsam gegen Nestle anzutreten. Die beiden Konzerne wollen so ihre finanzielle Schlagkraft erhöhen.
24.02.2012 - 17:03 Uhr Kommentieren
Danone erhöht zusammen mit dem Rivalen Mead Johnson seine finanzielle Schlagkraft im Bieterkampf gegen Nestle. Quelle: AFP

Danone erhöht zusammen mit dem Rivalen Mead Johnson seine finanzielle Schlagkraft im Bieterkampf gegen Nestle.

(Foto: AFP)

New York/London Das Rennen um die rund zehn Milliarden Dollar schwere Übernahme der Babynahrungsparte des US-Pharmariesen Pfizer läuft auf einen Zweikampf hinaus. Der französische Lebensmittelkonzern Danone schloss sich mit seinem US-Rivalen Mead Johnson zusammen, um in der nächsten Bieterrunde Anfang März gemeinsam gegen den Schweizer Konkurrenten Nestle anzutreten, wie am Freitag aus dem Umfeld der Verhandlungen verlautete.

Die beiden Unternehmen wollten so ihre finanzielle Schlagkraft in dem Übernahmekampf stärken und Wettbewerbshürden leichter aus dem Weg räumen, hieß es in den Kreisen. Experten sehen aber dennoch den Alete-Hersteller Nestle in der Favoritenrolle: Der weltweit größte Hersteller von Lebensmitteln sei finanzstärker, und als Solobieter für Pfizer ein besserer Verhandlungspartner.

Nach der 68 Milliarden Dollar schweren Übernahme seines heimischen Rivalen Wyeth 2009 hatte Pfizer angekündigt, sich wieder stärker auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren. Der Branchenprimus prüft seit einiger Zeit die Optionen für sein Geschäft mit Tiermedizin und stellte im Juli die Sparte mit Babynahrung zum Verkauf. Zunächst zeigte sich auch der US-Lebensmittelkonzern Heinz interessiert, schielt aber nun nur noch auf einzelne Geschäftsteile, die aus Kartellgründen bei einer Übernahme abgespalten werden.

Pfizers Babynahrungsparte mit der Marke SMA Gold gilt als wachstumsstark und erwirtschaft jährliche Umsätze von rund 2,1 Milliarden Dollar. Allein 60 Prozent davon kommen aus Asien. Für die Rivalen ist denn auch vor allem das starke China-Geschäft interessant. Der schnell wachsende chinesische Markt für Baby-Nahrung mit seinen jährlich rund 16 Millionen Neugeborenen ist derzeit sechs Milliarden Dollar schwer und soll sich bis 2016 verdoppeln. In den vergangenen Jahren ist er um mehr als 20 Prozent gewachsen.

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    Meads ist dort Marktführer mit einem Anteil von 16 Prozent, gefolgt von dem Milupa-Hersteller Danone mit 14 Prozent. Pfizer liegt mit acht Prozent auf Rang fünf. Der Schweizer Nestle-Konzern hat mit lediglich vier Prozent noch gewaltigen Rückstand. Dieser Zwischenstand ist Experten zufolge auch ein Grund für die Allianz von Meads und Danone. „Meads Johnson dürfte eine stärkere Danone-Position in China lieber sein, als Nestle die Tür weiter zu öffnen“, sagte Analyst Pablo Zuanic von Liberum Capital.

    • rtr
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