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Umfrage der Forschungsstelle Automobilwirtschaft Autohändler hadern mit Rabattpolitik der Hersteller

Die Rabattpolitik der Automobilhersteller ärgert Deutschlands Autohändler. Unter den deutschen Marken sind besonders BMW- und VW-Händler mit dem Verhalten der Unternehmen unzufrieden, das ergab eine Umfrage der Forschungsstelle Automobilwirtschaft (FAW) in Bamberg.

HB BAMBERG. „Die aggressive Preis- und Rabattpolitik der Hersteller hat bisher nicht gekannte Ausmaße angenommen“, bilanzierte der FAW-Leiter Prof. Wolfgang Meinig die jährliche Umfrage des Instituts zur Händlerzufriedenheit. „Dies liegt daran, dass der Verkauf von Neufahrzeugen ins Stocken gekommen ist.“ Hauptursache sei, dass neue Modelle wesentlich schneller auf den Markt kämen, als dies dem „Ersatzbeschaffungszyklus“ der Autofahrer entspreche.

Die gängigsten Methoden zum Neukunden-Fang sind laut Meinig Rabattmaßnahmen wie Null-Prozent-Finanzierung, Gebrauchtwagen- Hereinnahme zu Sonderkonditionen sowie Gutschein- und Bargeld-Prämien für Neuwagenkäufer. Bei 28 untersuchten Fabrikaten zeigten sich Citroen-Händler mit der Rabattpolitik ihres Herstellers am unzufriedensten. Dramatisch stelle sich die Lage auch bei BMW, Saab und Volkswagen dar. Am wenigsten Grund zur Klage haben demnach Smart- und Porsche-Händler.

Meinig warnte auch die Käufer vor zu hartnäckigem Feilschen um Rabatte. Sie sollten bedenken, dass niedrige Einkaufspreise automatisch auch den Preis für den „Gebrauchten“ verringerten. Zudem würden dem Händler bei zu geringer Marge Investitionen in sein Autohaus erschwert. „Ein Händler, der nicht mehr investieren kann, wird ein schlechter Service-Anbieter“, sagte Meinig.

Für die Umfrage hatten je 70 Händler von 28 Fabrikaten einen Fragebogen erhalten. Die Rücklaufquote lag laut FAW bei 61,5 %.

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