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Umsatzrückgang Evonik hält an Prognose fest

Trotz der sinkenden Nachfrage aus Europa rechnet der Konzern für 2012 weiter mit einem Gewinn auf Vorjahresniveau. Seinen Umsatz will Evonik leicht steigern – obwohl dieser im dritten Quartal um sechs Prozent sank.
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Der Chemiekonzern Evonik erwartet, seine Prognose für dieses Jahr zu erfüllen. Quelle: dpa

Der Chemiekonzern Evonik erwartet, seine Prognose für dieses Jahr zu erfüllen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der Spezialchemiekonzern Evonik kann sich der konjunkturellen Abkühlung in Europa nicht entziehen. An seiner Jahresprognose eines leichten Umsatzwachstums und eines operativen Gewinns zumindest auf dem Niveau des Rekordjahres 2011 hält Konzernchef Klaus Engel indes fest. Evonik will in den asiatischen Wachstumsmärkten zulegen, zudem hat Engel ein Sparprogramm eingeleitet.

Der Umsatz sank im dritten Quartal um sechs Prozent auf rund 3,4 Milliarden Euro, teilte der Essener Konzern am Freitag mit. Das Minus resultierte aber in erster Linie aus dem Verkauf eines Unternehmensteils – bereinigt darum lagen die Erlöse knapp unter dem Niveau des Rekordjahres 2011. Das Konzernergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahr auf 355 (338) Millionen Euro.

„Evonik ist auch im schwierigen Umfeld weiter gut unterwegs“, betonte Engel. Der Konzern spürt aber auch die Auswirkungen der Schuldenkrise: Die Nachfrage aus Europa habe sich seit dem Sommer abgeschwächt, räumte Engel ein.

2012 will Engel den Umsatz gegenüber dem Vorjahr leicht steigern, als Evonik 14,5 Milliarden Euro erlöst hatte. Die operativen Ergebnisse erwartet er „auf oder leicht über“ den Werten des Vorjahres.

Die milliardenschweren Pläne für einen Börsengang Evoniks hatten die Eigner - RAG-Stiftung und der Finanzinvestor CVC – im Juni zu den Aktien gelegt. Ihre Preisvorstellungen ließen sich nicht realisieren.

 
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