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Umstrukturierung Evonik will 130.000 Wohnungen abgeben

Strategische Entscheidung: Evonik steht laut Medienberichten vor einer Trennung von seiner Wohnungssparte. Damit wollen sich die Essener auf den geplanten Börsengang als reiner Chemie-Konzern vorbereiten.
14.08.2011 - 17:21 Uhr 1 Kommentar
Bereitet sich auf den Börsengang vor: der Essener Chemiekonzern Evonik. Quelle: ap

Bereitet sich auf den Börsengang vor: der Essener Chemiekonzern Evonik.

(Foto: ap)

Essen Der Essener Chemie-Konzern Evonik steht laut einem Bericht vor einer Trennung von seiner Wohnungssparte. Nach Medien-Informationen will der Konzern die Mehrheit an den insgesamt 130.000 Wohnungen aus der Wohnungsbaufirma THS und Evonik Immobilien abgeben. Das berichtete die „WAZ“-Gruppe (Montag). Diese Entscheidung habe der Evonik-Aufsichtsrat gefällt. Demnach will Evonik mindestens 25 Prozent des Wohnungsbau-Unternehmens an den Evonik-Pensionsfonds verkaufen. Auch die RAG-Stiftung als Muttergesellschaft von Evonik wolle 25 Prozent der Anteile übernehmen.

Nach Angaben der Medien-Gruppe wollte sich Evonik nicht näher äußern, betonte aber, dass ein verantwortungsvolles Geschäftsmodell für die Wohnungen gesucht werde. Die Interessen der Mieter hätten einen hohen Stellenwert. Die Stiftung erklärte auf Anfrage, sie wolle sich nach einem Börsengang von Evonik Industries an Evonik Immobilien zu 25 Prozent beteiligen. Das Kuratorium der RAG-Stiftung müsse noch zustimmen. Derzeit gehört THS zur Hälfte der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie und Evonik. Bis 2012 soll THS mit der Evonik-Tochter Immobilien zusammengehen.

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    • dpa
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    1 Kommentar zu "Umstrukturierung: Evonik will 130.000 Wohnungen abgeben"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Der Bestand wird mit der Umwandlung nach WEG privatisiert. Die Mieter zahlen erfahrungsgemäss weit über dem Verkehrswert. Dazu kommt, dass für die Hütten keine Instandhaltungsrücklage gebildet wurde und die Mieter als Miteigentümer je nach Modernisierungsstand bzw. Instandhaltungsrückstau pro qm mit ca. 1000,- € zusätzlich rechnen müssen.
      Ihnen ist dringend zu empfehlen, sich selber Wertermittlungsgutachten über die vereidigten Sachverständigen im örtlichen Gutachterausschuss einzuholen.
      Andernfalls zahlen sie drauf. Von den Besonderheiten des WEG, der Teilungserklärung mit der Gemeinschaftsordnung will ich gar nicht erst anfangen.

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