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Umstrukturierung Pharmakonzerne Tanabe und Mitsubishi Pharma wollen fusionieren

dpa-afx OSAKA. In Japan zeichnet sich eine Pharmafusion ob. Die beiden Arzneimittelhersteller Tanabe Seiyaku und Mitsubishi Pharma haben sich zum 1. Oktober des laufenden Jahres auf eine Fusion zum fünftgrößten japanischen Pharmakonzern geeinigt, teilten beide Unternehmen am Freitag mit. Im Rahmen des Zusammenschlusses sollen je 0,69 Tanabe-Aktien für je eine Aktie der Mitsubishi Pharma umgetauscht werden. Mitsubishi Chemical Holdings , die Muttergesellschaft von Mitsubishi Pharma, werde die Mehrheit an dem neuen Unternehmen halten. Als Beraterbanken saßen Merrill Lynch und Nomura mit im Boot.

Der neue Pharmakonzern kommt nach Unternehmensangaben auf einen Jahresumsatz von rund 400 Mrd. Yen (2,52 Mrd. Euro) und einen operativen Gewinn in Höhe von 63,9 Mrd. Yen. Für das Geschäftsjahr 2010/2 011 prognostizieren die Unternehmen einen gemeinsamen Erlös von 470 Mrd. Yen. Der operative Gewinn werde bei 105 Mrd. Yen gesehen, während die Forschungs- und Entwicklungskosten mit 85 Mrd. Yen angesetzt werden.

Mit der Fusion will Tanabe seine Forschung- und Entwicklung stärken, während Mitsubishi Pharma international besser aufgestellt sein möchte. Vor dem Hintergrund der Sparbestrebungen seitens der japanischen Regierung rechnen Branchenexperten mit weiteren Übernahmen.

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