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Unbekannte Ursache BASF: Rund 300 Kilogramm Imidazol in den Rhein geflossen

Imidazol wird als deutlich wassergefährdend eingestuft. Aufgrund der Verdünnung im Rhein sei jedoch nicht von einer Gefährdung auszugehen, so BASF.
10.10.2020 - 17:59 Uhr Kommentieren
Das Werk direkt am Rhein ist laut BASF vorsorglich abgestellt worden. Quelle: Bloomberg
BASF-Anlage in Ludwigshafen

Das Werk direkt am Rhein ist laut BASF vorsorglich abgestellt worden.

(Foto: Bloomberg)

Ludwigshafen Aus noch unbekannter Ursache sind seit Freitag etwa 300 Kilogramm des Stoffes Imidazol in den Rhein geflossen. Wie das Chemieunternehmen BASF in Ludwigshafen am Samstag berichtete, waren im Auslauf der Kläranlage der BASF erhöhte Konzentrationen von Imidazol.

Ein Unternehmenssprecher sagte, Experten seien vor Ort, um die genaue Ursache für die Emission zu ermitteln. Die Anlage zur Herstellung des Ausgangsstoffes bei der Herstellung von Pharma- und Kosmetikprodukten sei vorsorglich abgestellt worden, die zuständigen Behörden wurden informiert.

Imidazol ist in der Wassergefährdungsklasse 2, das bedeutet deutlich wassergefährdend, eingestuft. Aufgrund der ausgetretenen Menge und der Verdünnung im Rhein sei nicht von einer Gefährdung von Wasserorganismen auszugehen, hieß es.

Mehr: Deutschland im Wasserstress: Nutzungskonflikte nehmen zu

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