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Unerlaubte Preisabsprachen vorgeworfen Millionenstrafen gegen Kupfer-Kartell

Die EU-Kommission hat zwei deutsche und einen finnischen Hersteller von Kupfer-Industrieröhren wegen unerlaubter Preisabsprachen mit einer Geldbuße in Höhe von 79 Millionen Euro bestraft.

HB BRÜSSEL. Die Kommission teilte am Dienstag in Brüssel mit, die deutsche KM Europa Metal, die Wieland Werke und der finnische Hersteller Outokumpu hätten zwischen Mai 1988 und März 2001 unter dem Deckmantel einer Qualitätskontrolle ein Kupferröhrenkartell betrieben. Dabei hätten die Firmen Preise abgesprochen und den Markt aufgeteilt.

Die drei Unternehmen kontrollieren nach Angaben der Wettbewerbsbehörde 75 bis 85 % des jährlich 290 Mill. € schweren Kupferröhrenmarktes im europäischen Wirtschaftsraum. Die Röhren werden vor allem für Klimaanlagen und Kühltechnik verwendet. Die KME-Gruppe soll insgesamt 39,81 Mill. € zahlen, die Wieland-Werke 20,79 Mill. € und Outokumpu 18,13 Mill. €.

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