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United Technologies und Raytheon Trump sieht Fusionsvorhaben in der US-Rüstungsbranche skeptisch

Der US-Präsident sieht die geplante Fusion von United Technologies und Raytheon kritisch. Er fürchtet, das könne zu weniger Wettbewerb führen.
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Die Konzerne hatten erklärt, sich zu einem neuen Unternehmen mit einem Marktwert von rund 120 Milliarden Dollar zusammenschließen zu wollen. Quelle: AP
Rüstungsindustrie

Die Konzerne hatten erklärt, sich zu einem neuen Unternehmen mit einem Marktwert von rund 120 Milliarden Dollar zusammenschließen zu wollen.

(Foto: AP)

New YorkUS-Präsident Donald Trump hat sich zurückhalternd zu der geplanten Großfusion in der amerikanischen Rüstungsbranche geäußert. Die Luft- und Raumfahrtsparte des Mischkonzerns United Tech und der Rüstungs- und Elektronikkonzern Raytheon hatten am Samstag erklärt, sich per Aktientausch zu einem neuen Unternehmen mit einem Marktwert von rund 120 Milliarden Dollar zusammenschließen zu wollen.

Er sei „ein wenig besorgt“ über die Ankündigung, sagte Trump am Montag dem Sender CNBC. Er frage sich, ob das nicht weniger Wettbewerb bedeuten werde, den die US-Regierung bei ihren Rüstungsbestellungen aber brauche. Trump ließ letztlich offen, ob er davon ausgeht, dass das Vorhaben von den Behörden mit Blick auf das Wettbewerbsrecht genehmigt wird oder nicht.

Raytheon produziert vor allem militärisches Gerät mit komplexer Steuerung wie das Flugabwehrsystem Patriot und andere Raketen wie Torpedos und Marschflugkörper. Außerdem stellt der Konzern Radar-Systeme für Kampfflugzeuge der US-Luftwaffe her.

United Technologies stieg vor kurzem mit einer milliardenschweren Übernahme zu einem der größten Zulieferer in der Luftfahrtbranche auf. Für 30 Milliarden Dollar kaufte der Konzern den Produzenten von Bordelektronik und Innenausstattung, Rockwell Collins.

Beide Seiten wollen die Fusion im ersten Halbjahr 2020 abschließen. Die Anteilseigner von United Tech sollen 57 Prozent des neuen Unternehmens besitzen, die Raytheon-Aktionäre den Rest. Bis zum Ende des vierten Jahres nach der Verschmelzung rechnen die Firmen mit Kostensynergien von mehr als einer Milliarde Dollar.

Mehr: John Harris, Vize des Rüstungsriesen Raytheon, glaubt nach der Münchener Sicherheitskonferenz wieder an transatlantische Zusammenarbeit.

  • rtr
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