Uniwheels Alufelgen-Hersteller wird in die USA verkauft

Der Alufelgen-Hersteller Uniwheels erhält einen neuen Eigentümer. Die beiden Gründer haben ihre Anteile an den US-Rivalen Superior Industries verkauft. Die restlichen Aktionäre erhalten ein Übernahmeangebot.
Kommentieren
Ralf Schmid hatte Uniwheels seit 1996 aus den Leichtmetallräder-Marken Alutec, Rial, ATS und Anzio aufgebaut. Quelle: ATS
Uniwheels-Marke ATS

Ralf Schmid hatte Uniwheels seit 1996 aus den Leichtmetallräder-Marken Alutec, Rial, ATS und Anzio aufgebaut.

(Foto: ATS)

FrankfurtDer pfälzische Alufelgen-Hersteller Uniwheels wird für mehr als 660 Millionen Euro in die USA verkauft. Die beiden Firmengründer und Großaktionäre Ralf und Michael Schmid hätten ihre Beteiligung von 61,3 Prozent für 402 Millionen Euro an den US-Rivalen Superior Industries abgegeben, teilten die Unternehmen am Donnerstag mit. Die restlichen Aktionäre der seit knapp zwei Jahren an der Warschauer Börse gelisteten Uniwheels sollen ein Übernahmeangebot erhalten.

Aus der Nummer drei in Europa und der Nummer eins in Nordamerika entstehe einer der größten Aluminium-Rad-Hersteller für Pkw weltweit mit einer Kapazität von 20 Millionen Rädern im Jahr, erklärte Uniwheels in Bad Dürkheim.

Die Cousins Ralf und Michael Schmid hatten ihren Anteil an Uniwheels im Oktober zum Verkauf gestellt. Der neue Eigentümer wolle die Standorte erhalten und den Wachstumskurs finanziell unterstützen, erklärte ihre Holding auf Malta. „Ein Stellenabbau ist nicht geplant.“ Superior erwartet allerdings Synergien von 15 Millionen Dollar bis 2020.

Das sind die Hingucker vom Autosalon Paris
Sportliche Eleganz: Der LaFerrari Aperta
1 von 13

Optisch und technisch ähnelt der Roadster dem bekannten LaFerrari Coupé. Lediglich auf das Dach wird bei dem Sportwagen verzichtet. Einen Preis für das schöne Stück will Ferrari allerdings nicht verraten.

Leistungsstarke Technik
2 von 13

Der V12 Motor im Heck soll den Wagen von 0 auf 100 km/h in unter drei Sekunden beschleunigen.

Kleinstes Coupé: Das BMW X2 Concept Car
3 von 13

Die X-BMW bekommen mit dem SUV-Coupé Nachwuchs. Den Wagen wird es nur mit Drei- und Vierzylindermotoren geben. Besonders auffällig ist das charakteristische blaue X in den sechseckigen Scheinwerfern.

Starker Sound: Der Mercedes AMG GT Roadster
4 von 13

Der V8 Motor des Roadster kann seinen Sound nun ungefiltert an den Fahrer weitergeben. Das Dach lässt sich ein- und ausfahren. Die leistungsstarke Technik ermöglicht eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,7 Sekunden.

Strom statt Benzin: Der Mercedes Generation EQ
5 von 13

Im Gegensatz zu seinem sportlichen Kollegen läuft das Coupé-Konzept der Deutschen mit einem Elektromotor. Dieser soll laut Hersteller die bestehenden Standards der Elektroautos revolutionieren.

Rennmaschine: Der Jaguar F-Type SVR
6 von 13

Die F-Type Serie soll nun durch den SVR ergänzt werden. Das 550 PS starke Schwergewicht beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 3,7 Sekunden.

Futuristisches Design: Der Renault Trezor
7 von 13

Das Design des neuen Renaults-Konzeptautos überraschte einige Autoliebhaber. Das Dach lässt sich wie eine Austernschale wegklappen. Im Cockpit leuchten OLED-Displays und die feuerroten Sitze reizen zum Einsteigen.

Ralf Schmid hatte Uniwheels seit 1996 aus den Leichtmetallräder-Marken Alutec, Rial, ATS und Anzio aufgebaut. Im vergangenen Jahr steigerte das Unternehmen den Absatz um zwölf Prozent auf 8,8 Millionen Räder, der Umsatz wuchs um sechs Prozent auf 464 Millionen Euro. 2017 soll der Absatz um weitere 10 bis 15 Prozent zulegen.

Mit dem Erlös aus dem Börsengang hatte Uniwheels ein viertes Werk im polnischen Stalowa Wola gebaut. 80 Prozent der Aluräder von Uniwheels werden dort produziert. Superior beliefert als Erstausrüster vor allem die Autobauer in den USA direkt, während Uniwheels neben europäischen Großkunden wie dem VW-Konzern und BMW auch auf das lukrativere Ersatzteilgeschäft setzt, in dem sich die Firma als Nummer eins in Europa sieht.

Das Übernahmeangebot liegt mit 235,83 Zloty allerdings unter dem Börsenkurs der Aktie, die am Donnerstag um 5,5 Prozent auf 242 Zloty fiel. Die Schmids erhalten nach Superior-Angaben 226,5 Zloty für ihre Papiere. Zur Finanzierung der Übernahme holen die Amerikaner sich den Finanzinvestor TPG an Bord, der aus einem Mittelstands-Fonds Vorzugsaktien für 150 Millionen Dollar zeichnet.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • rtr
Startseite

Mehr zu: Uniwheels - Alufelgen-Hersteller wird in die USA verkauft

0 Kommentare zu "Uniwheels: Alufelgen-Hersteller wird in die USA verkauft"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%