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Unternehmen soll operativ neu ausgerichtet werden Baukonzern Walter plant wohl massives Sparprogramm

Deutschlands drittgrößter Baukonzern Walter Bau hat nach dem vorläufigen Scheitern der Fusion mit dem Stuttgarter Konkurrenten Züblin nach Angaben aus Branchenkreisen ein massives Sparprogramm ausgearbeitet.

HB MÜNCHEN. Die Sparpläne sähen Einsparungen zwischen 40 Millionen und 60 Millionen Euro noch in diesem Jahr vor und würden umgehend umgesetzt, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag aus den Kreisen. „Der mögliche Stellenabbau ist schwer bezifferbar, aber ein Abbau wird sicher der Fall sein“, hieß es. Mit dem Paket wolle Walter Bau die Banken dazu bringen, die für das operative Geschäft im Bau unerlässlichen Bürgschaften (Avale) zu verlängern, die bei dem Unternehmen etwa 1,5 Milliarden Euro ausmachen. „Die Ertragslage ist schlecht, und die Banken wollen was“, hieß es in den Kreisen.

Bei dem Sparplan handele es sich im Kern um ein Konzept für Walter Bau für ein weiteres Vorgehen im Alleingang, hieß es in den Kreisen. Ein zweiter Anlauf zur quasi kompletten Übernahme von Züblin sei nicht vom Tisch, im Moment aber nicht vorrangig. Ein Sprecher von Walter Bau in Augsburg wollte zu den Angaben nicht Stellung nehmen. Im Dezember hatte der Konzern betont, die Liquidität des Konzerns sei ausreichend. Im ersten Halbjahr 2004 hatte Walter Bau einen operativen Verlust vor Steuern und Zinsen von 29,4 Millionen Euro erwirtschaftet. 2003 hatte es nur durch den Verkauf von Grundstücken zu einem operativen Gewinn von 25,4 Millionen Euro gereicht.

Im Einzelnen sieht das Sparprogramm den Angaben zufolge vor, den Baukonzern operativ neu auszurichten. Die Verwaltung solle verschlankt und renditestarke Geschäfte etwa im Auslandsbau, im Straßenbau und in Osteuropa gestärkt werden. Als Problemfeld von Walter, wo Einschnitte drohten, wurde der Schlüsselfertig-Bau im Inland genannt. Denkbar sei auch, dass einige Bereiche verkauft würden. Per Ende Juni hatte Walter Bau 9367 Beschäftigte in der Stammbelegschaft.

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