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Unternehmenstochter VW empfindet Gebote für MAN Energy Solutions angeblich als zu niedrig

Der Autobauer ist mit der Höhe der Gebote für sein Tochterunternehmen wohl unzufrieden. Laut einem Bericht soll er deswegen sogar eine Verschiebung des Verkaufs erwägen.
24.01.2020 Update: 24.01.2020 - 12:37 Uhr Kommentieren
Der Autobauer will seine Tochter MAN Energy Solutions verkaufen. Quelle: AP
Volkswagen

Der Autobauer will seine Tochter MAN Energy Solutions verkaufen.

(Foto: AP)

New York Volkswagen ist Kreisen zufolge mit der Höhe der Gebote für seine Tochter MAN Energy Solutions unzufrieden. Der Autobauer habe seit dem letzten Jahr bilaterale Gespräche mit möglichen Käufern wie Cummins über den Erwerb des Großmotorenbauers geführt, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Wettbewerber wie Mitsubishi Industries hätten davor ebenfalls Interesse gezeigt.

Volkswagen werde an der Sparte möglicherweise festhalten bis bessere Angebote einträfen. Der Autobauer wollte sich dem Bericht zufolge nicht zu der Angelegenheit äußern, Cummins und Mitsubishi Industries waren zunächst nicht zu erreichen.

Der Betriebsrat von Volkswagen knüpft seine Zustimmung zu einen Verkauf der Tochter MAN Energy Solutions an Bedingungen. „Wenn es einen anständigen Käufer gibt, wenn das passt, wird sich die Arbeitnehmerseite im Aufsichtsrat nicht gegen einen Verkauf stellen“, sagte Betriebsratschef Bernd Osterloh am Freitag in Wolfsburg.

Welche Bedingungen ein Käufer erfüllen müsse, sagte er nicht. Osterloh ließ aber durchblicken, dass auch die Arbeitnehmer in den betroffenen Firmen dem zustimmen müssten.

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    Der Wolfsburger Konzern hat vor einem Dreivierteljahr angekündigt, sich von Randbereichen wie dem Getriebespezialisten Renk und dem Großmotorenbauer MAN Energy Solutions zu trennen, um sich auf das Kerngeschäft des Automobilbaus zu konzentrieren. Für beide Gesellschaften gibt es laut Reuters-Insidern Interssenten.

    MAN Energy Solutions stellt Dieselmotoren für Schiffe und Turbolader für die Öl- und Gasindustrie her. Das Unternehmen gehörte früher unter dem Namen MAN Diesel&Turbo zur Volkswagen-Lkw-Tochter MAN.

    Als Volkswagen die Lkw-Bauer MAN und Scania unter dem Dach der neuen Traton-Holding zusammenfasste und diese an die Börse brachte, übernahm der Wolfsburger Autokonzern das Großmotorengeschäft zunächst selbst. Es zählt jedoch zu den Randbereichen, von denen Volkswagen sich letztlich trennen will.

    Mehr: VW hat sich schuldig erklärt, Abgasvorschriften in Kanada missachtet zu haben. Die Staatsanwaltschaft hat den Autobauer nun zu 135 Millionen Euro Strafe verurteilt.

    • dpa
    • rtr
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