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Untersuchung der Deutschen Umwelthilfe Trickste auch BMW bei Abgaswerten?

Wird nun auch BMW vom Dieselskandal erfasst? Die Deutsche Umwelthilfe will bei einem BMW 320d Hinweise auf eine Abschaltvorrichtung festgestellt haben. Die Organisation dringt nun auf eine Überprüfung von BMW-Dieseln.
Update: 05.12.2017 - 10:37 Uhr 4 Kommentare

Vorwürfe der Umwelthilfe – Hat auch BMW manipuliert?

Berlin Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) dringt auf eine technische Überprüfung von BMW-Dieselfahrzeugen, die möglicherweise eine Abschalteinrichtung besitzen. „Die vorliegenden Messergebnisse sind sehr klare Indizien dafür, dass hier unzulässige Abschalteinrichtungen in der Motorsteuersoftware vorhanden sind“, sagt Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH, am Dienstag in Berlin. „Diese müssten komplett entfernt werden.“

Resch kündigte an, den zuständigen Behörden die Untersuchungsergebnisse der DUH zu übergeben. Zudem forderte er „eine Überprüfung und gegebenenfalls Entzug der Typgenehmigung und einen amtlichen Rückruf für alle Fahrzeuge, die über eine illegale Abschalteinrichtung verfügen.“

Die Organisation, die sich im VW-Dieselskandal und im Kampf gegen Dieselabgase in Städten engagiert, hatte am Montag mitgeteilt, nach Untersuchungen an einem Diesel-Pkw von BMW Anhaltspunkte für eine Abschalteinrichtung gefunden zu haben. Sie habe einen BMW 320d im Straßenbetrieb getestet und dabei deutlich höhere Abgaswerte festgestellt als im Labortest.

Das sind die Bestseller von BMW
Platz 10 - Mini Countryman - 84.888 verkaufte Fahrzeuge*
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Den Auftakt in der Reihe der zehn Bestseller von BMW macht der Crossover der kleinen Schwester. Der Absatz des Countryman ist im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent gestiegen.

*Stand: Gesamtjahr 2017, Quelle: BMW Geschäftsbericht

(Foto: dapd)
Platz 9 - BMW 4er - 131.688 verkauft Fahrzeuge
2 von 10

Den Auftakt in der Reihe der BMW-Modelle macht dieses Mittelklassefahrzeug. Der Absatz ist zwar um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Das reicht aber noch für Platz neun.

(Foto: dpa)
Platz 8 - BMW X3 - 146.395 verkaufte Fahrzeuge
3 von 10

Die Konkurrenz im Segment der kompakten SUVs wird immer enger. Durch die Umstellung auf das neue X3-Modell kam es 2017 zu einem Absatzrückgang um 6,8 Prozent.

(Foto: AP)
Platz 7 - BMW X5 - 180.905 verkaufte Fahrzeuge
4 von 10

Die dritte Generation des SUVs bleibt ein Verkaufserfolg. Im vergangenen Jahr stieg der Absatz des Modells um 8,8 Prozent.

(Foto: PR)
Platz 6 - BMW 2er - 181.113 verkaufte Fahrzeuge
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In der Nomenklatur der Münchener ist der 2er eine der jüngsten Modellreihen. Das Coupé ging im März 2014 an den Start. Nach dem starken Start sanken 2017 die Verkaufszahlen allerdings um knapp acht Prozent.

(Foto: dpa)
Platz 5 - Mini Cooper - 194.070 verkaufte Fahrzeuge
6 von 10

Egal welche Generation – der britische Klassiker hat sich längst zu einem der Bestseller der Münchener entwickelt. Im vergangenen Jahr sanken die Verkäufe aber um gut zwei Prozent.

(Foto: PR)
Platz 4 - BMW 1er - 201.968 verkaufte Fahrzeuge
7 von 10

2017 präsentierte BMW den Kompaktwagen erstmals mit Vorderradantrieb. Der Absatz des Modells stieg im vergangenen Jahr um satte 14,7 Prozent.

(Foto: PR)

BMW wies die Vorwürfe zurück. „Es gibt bei der BMW Group keinerlei Aktivitäten und technische Vorkehrungen, den Prüfmodus zur Erhebung von Emissionen zu beeinflussen“, teilte der Münchner Konzern mit. „Grundsätzlich gilt, dass BMW-Fahrzeuge den jeweils gültigen gesetzlichen Vorschriften entsprechen und nicht manipuliert sind.“ BMW betonte, der TÜV Süd habe bereits 2015 ein technisch identisches Modell getestet und dabei keine Eingriffe festgestellt.

Abschalteinrichtungen bei Autos können den Schadstoffausstoß beeinflussen. Volkswagen hat den massenhaften Gebrauch von illegalen Abschalteinrichtungen bei seinen Dieselautos zugegeben.

  • rtr
  • dpa
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4 Kommentare zu "Untersuchung der Deutschen Umwelthilfe: Trickste auch BMW bei Abgaswerten?"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Dass ein ganzer Industriezweig sich stillschweigend an den Pranger stellen lässt
    passt nicht der der allmächtigen Industie Lobby zusammen .

  • Was für ein Schmarrn. Die DUH erregt sich daran dass ein AGR ab 3500U "deaktiviert" wird. Wie war das nochmal mit dem AGR? Wozu gibt's das? Vielleicht nochmal auf Wikipedia nachlesen, bevor man das als "defeat device" verkaufen will. Demnächst kommen sie damit an dass das Gaspedal ein defeat device ist. Meine Fresse.

  • Im Automotor finden sehr schnelle Wechsel ganz unterschiedlicher Betriebszustände statt. Innerhalb von Sekunden wechselt dieser von Leerlauf kalt in Vollast und umgekehrt. Damit ist es real nahezu unmöglich die seitens der EU (von Öko NGO diktierte) Abgaswerte in allen Betriebszuständen einzuhalten.

    Beispielsweise haben die meinerseits gefahrenen Dieselautos Abgasrückführventile (Reduktion NOx durch Abgasrückführung). Diese schliessen bei kaltem Motor und bei ca. Tempo 120 vermutlich weil der EU Testzyklus keine grösseren Geschwindigkeiten kennt und der Motor bei frische Luft für höhere Leistung benötigt.

    Aktuell ziehen die Autofirmen den Kopf ein, versuchen es den durch Öko NGO aufgehetzten Politikern recht zu machen und hoffen dabei den Schaden für sich und die Gesellschaft zu minimieren. Wünschenswert wäre es wenn sich die Autoindustrie aktiv gegen den Ökoterror wehren würde.

  • Der Deutschen Umwelthilfe geht es doch in erster Linie nicht um die Umwelt, sondern die Verbandsinteressen stehen vorne an. Solche Organisationen müssten mal intensiv durchleuchtet werden.

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