Untersuchung eingeleitet GM-Finanzsparte unter Betrugsverdacht

Nach dem Desaster um verpatzte Rückrufaktionen steht General Motors nun noch mehr rechtlicher Ärger ins Haus: Die US-Regierung untersucht Betrugsvorwürfe gegen die Finanzsparte des Auto-Herstellers.
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Die Finanzsparte von General Motors sieht sich Untersuchungen durch die US-Regierung ausgesetzt. Der Grund sind Betrugsvorwürfe. Mehrere Banken hatten in ähnlichen Fällen Schadensersatz in Milliardenhöhe zahlen müssen. Quelle: AFP

Die Finanzsparte von General Motors sieht sich Untersuchungen durch die US-Regierung ausgesetzt. Der Grund sind Betrugsvorwürfe. Mehrere Banken hatten in ähnlichen Fällen Schadensersatz in Milliardenhöhe zahlen müssen.

(Foto: AFP)

WashingtonDie US-Regierung knöpft sich die Finanzsparte des Auto-Herstellers GM vor und prüft mögliche Betrugsfälle seit Ausbruch der Finanzkrise. Die Opel-Mutter General Motors (GM) teilte am Montag mit, das Justizministerium habe die Aushändigung von Dokumenten zu Auto-Kreditfinanzierungen verlangt. Dabei gehe es um die Bündelung dieser Darlehen und den Verkauf an Investoren ab 2007.

Zahlreiche Banken haben bereits viele Milliarden Dollar Schadenersatz zahlen müssen, weil bei der Verbriefung von Krediten die Risiken nicht deutlich gemacht wurden. Dabei ging es vor allem um Hypotheken-Papiere. Der GM-Fall könnte nun der Auftakt zu größeren Ermittlungen im Bereich Autofinanzierungen sein.

Für GM kommen die Untersuchungen zur Unzeit. Der Marktführer in den USA musste in diesem Jahr bereits 29 Millionen Autos wegen technischer Mängel in die Werkstätten zurückrufen. Seitdem steht das Management massiv in der Kritik.

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  • rtr
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