Unvollständiges Gebot Gericht stoppt Übernahme von Elan

Die US-Investmentfirma Royalty Pharma kann den irischen Arzneimittelhersteller Elan vorerst nicht übernehmen. Ein US-Gericht wertete die Offerte als unvollständig. Royalty war bereits im Februar vorgeprescht.
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Elan bekommt dank des Gerichtsentscheids mehr Zeit. Quelle: Reuters

Elan bekommt dank des Gerichtsentscheids mehr Zeit.

(Foto: Reuters)

DublinIm Kampf gegen die feindliche Übernahme durch die US-Investmentfirma Royalty Pharma haben zwei Gerichte dem irischen Arzneimittelhersteller Elan eine Verschnaufpause verschafft. Ein irisches Gericht habe dem Investor untersagt, eine Mitteilung über das Vorhaben an seine Aktionäre zu verteilen, teilte Elan am Montag mit.

Zudem habe ein US-Gericht Royalty zunächst nicht gestattet, die Übernahme-Offerte endgültig abzugeben. Elan hatte sich vor einem Gericht in New York beschwert, das aufgestockte Gebot sei unvollständig. Daher könnten die Elan-Aktionäre die Offerte nicht ausreichend bewerten.

Royalty hatte vor zwei Wochen sein Gebot ein weiteres Mal auf inzwischen 6,4 Milliarden Dollar erhöht. Zudem senkte der Investor die Annahmeschwelle auf 50 Prozent plus eine Aktie. Zunächst hatte Royalty für den Erfolg seiner Offerte gefordert, dass die Elan-Aktionäre ihm mindestens 90 Prozent aller Anteile andienen. Royalty war im Februar mit seinem Übernahmeangebot vorgeprescht und versucht seitdem, dass Dubliner Unternehmen zum Einlenken zu bewegen.

  • rtr
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