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US-Autobauer Ford lässt seine Abgastest-Verfahren überprüfen

Der Autobauer geht Hinweisen von Mitarbeitern nach, dass es Berechnungsfehler bei Abgastests gab. Eine absichtliche Täuschung schließt Ford aus.
Update: 22.02.2019 - 09:40 Uhr Kommentieren
Bei Abgastests soll der Fahrwiderstand verschiedener Modelle falsch berechnet worden sein. Quelle: AFP
Ford

Bei Abgastests soll der Fahrwiderstand verschiedener Modelle falsch berechnet worden sein.

(Foto: AFP)

Detroit, DearbornDer US-Autobauer Ford prüft mit Hilfe von externen Experten den Kraftstoffverbrauch und die Abgas-Testverfahren bei seinen Fahrzeugen. Grund für die Untersuchung seien Hinweise von Mitarbeitern gewesen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die Angestellten befürchteten, dass sich Fehler in die Berechnungen eingeschlichen haben könnten.

Es gehe unter anderem darum, ob der Fahrwiderstand auf Straßen in den Tests zu niedrig angesetzt wurde und somit die Angaben zum Kraftstoffverbrauch verfälscht seien. Eine absichtliche Täuschung der Behörden durch Manipulation von Soft- oder Hardware schloss Ford aus. Der Autobauer habe eine Kanzlei und ein unabhängiges Labor damit beauftragt, die Kalkulationen und Testverfahren zu untersuchen.

Ford informierte nach eigenen Angaben bereits in dieser Woche die US-Umweltbehörde EPA über die seit Herbst andauernden Untersuchungen. Ob die Überprüfung für den Autobauer negative Folgen haben werde, könne Ford nicht vorhersagen. Die Behörde teilte mit, noch keine Schlussfolgerungen ziehen zu können.

Der Wolfsburger Konkurrent Volkswagen hatte 2015 zugegeben, Abgaswerte mit einer illegalen Abschalteinrichtung manipuliert zu haben. Volkswagen bekannte sich in den USA schuldig und akzeptierte eine milliardenschwere Wiedergutmachung an Kunden und Behörden sowie eine Strafzahlung.

Der Kurs der Ford-Aktie sackte am Donnerstag nachbörslich kurz nach der Mitteilung um mehr als drei Prozent ab, konnten diese Verluste aber dann wieder deutlich reduzieren. Die Strategie des Unternehmens, möglichst aktiv und früh zu kommunizieren, kam damit vorerst bei den Investoren an.

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  • dpa
  • rtr
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