US-Autobauer Ford rechnet für 2015 mit Rekordjahr

Der boomende US-Automarkt treibt den Gewinn für Ford in die Höhe. Das Unternehmen rechnet für 2015 mit einem Rekord beim bereinigten Vorsteuergewinn. Aktionäre dürfen sich über eine Sonderausschüttung freuen.
Update: 13.01.2016 - 00:45 Uhr
Der US-Autobauer Ford blickt auf ein erfolgreiches 2015 zurück. Quelle: Reuters
Ford

Der US-Autobauer Ford blickt auf ein erfolgreiches 2015 zurück.

(Foto: Reuters)

DearbornDer Autobauer Ford rechnet für 2016 mit einem unveränderten operativen Gewinn von rund zehn Milliarden Dollar und will seinen Aktionären eine Sonderausschüttung von einer Milliarde Dollar zukommen lassen. In der Zusatzdividende, die mit 25 Cent je Aktie höher liegt als die reguläre Quartalsdividende von 15 Cent, zeige sich die gute finanzielle Entwicklung im vergangenen Jahr sowie die robuste Liquidität, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Nach ersten Erkenntnissen rechnet Ford für das abgelaufene Jahr mit einem Rekordwert beim bereinigten Vorsteuergewinn. Im laufenden Jahr soll der um Sonderposten bereinigte Vorsteuergewinn dann mindestens die Höhe von 2015 erreichen, hieß es weiter. Analysten schätzten das Ergebnis vor Steuern für 2015 bisher auf knapp 9,7 Milliarden Dollar.

So könnten wir uns morgen bewegen
Platz 8 - Ein Drache für den Frachter
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In ihrem Buch „Wie wir uns morgen bewegen werden“ zeigen Christoph Markmann, Bernadette Förster und Heiko von der Gracht 88 Innovationen der Mobilität. Handelsblatt Online präsentiert acht besonders interessante Projekte.

Früher segelten die Schiffe mit dem Wind, ein Drache soll nun auch modernen Frachtern beim Spritsparen helfen. Das „Sky Sail“ soll automatisch ausgerichtet werden und so zwischen 10 und 30 Prozent des Treibstoffverbrauchs einsparen. Die Krise der Reedereien hat auch auch die Erfinder in finanzielle Schwierigkeiten gebracht. Zieht der Welthandel an, könnte diese Innovation dennoch wieder gefragt sein.

Erhältlich ist das Buch beim Finanzbuchverlag (19,99 Euro, ISBN 978-3-86881-595-5).

Platz 7 - Der Parkhausroboter
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Sieht aus wie ein normales Parkhaus, ist aber revolutionär. Hinter den Mauern dieses Forschungsprojektes des Fraunhofer-Instituts arbeitet ein Parkhausroboter, der gleich mehrere Herausforderungen der Mobilität lösen soll.

Platz 7 - der Parkplatzroboter
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Neu an diesem Konzept ist der Kombinutzen für die Logistik: Dem Parkhausroboter ist es egal, ob er ein Auto oder eine Palette vollautomatisch vom Eingang weg zum Lagerplatz befördert. Er macht beides zentralgesteuert - und schafft damit auch stadtnahe Lagerfläche. Auf Wunsch kann der Roboter gleich noch den Akku von Elektroautos lagern.

Platz 6 - Hausgemachter Diesel
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Warum Biokraftstoff aus Südamerika importieren, wenn man ihn im eigenen Garten produzieren kann? Schon heute lässt sich Biosprit aus Algen produzieren, bisher sind die Anlagen aber noch zu groß. Aber möglicherweise könnten die Algentanks bald schon im Auto eingebaut sein - und dort direkt frischen Sprit produzieren. Auch Bill Gates engagiert sich. Er hat einen zweistelligen Millionenbetrag in ein Start-up gesteckt, das eine Technologie entwickelt, mit der man im großen Stil Biosprit aus Algen gewinnen kann.

Platz 5 - Der Zug auf der Straße
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Der Zug auf der Straße ist längst mehr als eine Zukunftsvision. Das Navigationssystem von Pkw oder Lkw ermittelt Nähe, Tempo und Richtung einer vernetzten Kolonne und klinkt das Fahrzeug dort ein. Dann übergibt das On-Board-System die Kontrolle über das Fahrzeug an den Kolonnenführer und sein Leitsystem. Diese koordinierten Kolonnen könnten so Staus und Auffahrunfälle in Zukunft vermeiden.

Platz 4 - Das Faltauto
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Ein Klapprad kennt jeder - doch die Stadtautos der nächsten Generation könnten ebenfalls faltbar sein. Das CityCar lässt sich ineinanderschieben und kann durch zwei Lenkachsen eine 180-Grad-Wende hinlegen. Entwickelt wurde das Faltauto vom Smart Cities Project des Massachusetts Institute of Technology (MIT) gemeinsam mit General Motors.

Platz 3 - Luft im Tank
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Eine Luftnummer mit Zukunft: Statt Benzin tankt diese Knutschkugel namens Airpord Druckluft und fährt damit 100 Kilometer weit - und deutlich günstiger als mit Benzin. Und das völlig ohne Akku, allerdings auch nicht besonders schnell. Der Airpod ist daher eher als Stadtauto geeignet. Der indische Autohersteller Tata hat sich die Technologie gesichert - und testet erste Modelle auf dem indischen Markt.

Grundlage ist für Ford der boomende Automarkt in den USA. An der Börse kamen die Nachrichten insgesamt aber nicht gut an: Die Ford-Aktie sackte nachbörslich um mehr als 3 Prozent ab. Konkrete Ergebnisse für 2015 will das Unternehmen am 28. Januar vorlegen.

  • dpa
  • rtr
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