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US-Autobauer Ford stellt Lkw-Geschäft in Südamerika ein

Das internationale Geschäft des US-Autobauers Ford läuft schlecht. In Brasilien soll nun die Produktion eingestellt werden. Betroffen sind fast 3000 Mitarbeiter.
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Ford will die Produktion im Werk Bernardo do Campo im Laufe des Jahres einstellen. Quelle: AP
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Ford will die Produktion im Werk Bernardo do Campo im Laufe des Jahres einstellen.

(Foto: AP)

Sao PauloDer zweitgrößte US-Autobauer Ford will sein kriselndes Geschäft mit schweren Nutzfahrzeugen in Südamerika aufgeben. Als Folge dessen werde man die Produktion im brasilianischen Werk São Bernardo do Campo im Laufe des Jahres einstellen, teilte der Konzern am Dienstag in Sao Paulo mit. Der Verkauf der Truck-Modelle F-4000 und F-350 sowie des Kleinwagens Fiesta werde beendet, sobald die Lagerbestände abverkauft seien.

Die Entscheidung sei nach Monaten der Suche nach Alternativen erfolgt, es seien sowohl Partnerschaften als auch ein Verkauf des Geschäftszweig in Betracht gezogen worden. „Wir wissen, dass dies schwerwiegende Auswirkungen für unsere Mitarbeiter in São Bernardo hat“, sagte Ford in seiner Mitteilung. Nach Angaben des Unternehmens waren in dem Werk zuletzt 2782 Angestellte beschäftigt.

Der Ausstieg aus dem Lkw-Geschäft soll Ford Geld sparen und helfen, in Südamerika wieder profitabel zu werden. Zunächst würden jedoch Sonderkosten von rund 460 Millionen Dollar (406 Millionen Euro) vor Steuern etwa für Kündigungen und Abfindungen anfallen, teilte Ford mit.

Der US-Autohersteller will einen tiefgreifenden Konzernumbau durchziehen und die Kosten drastisch senken. International laufen die Geschäfte schlecht - im vierten Quartal geriet Ford in die roten Zahlen und machte in jeder Region außer dem Heimatmarkt Nordamerika Verluste. Besonders groß sind die Probleme in China und auch in Europa, wo ebenfalls Tausende Arbeitsplätze abgebaut werden sollen.

Mehr: Wie die Autoindustrie in den Vereinigten Staaten die von US-Präsident Donald Trump angedrohten Autozölle bewertet, lesen Sie hier.

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  • dpa
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