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US-Autobauer General Motors erfreut Anleger mit überraschend starken Zahlen

Der US-Automarkt hat sich abgekühlt. Doch das Ergebnis von General Motors ist besser als erwartet. Die Umstrukturierung zeigt Wirkung.
06.02.2019 Update: 06.02.2019 - 18:37 Uhr Kommentieren
General Motors profitiert vom lukrativen Geschäft mit SUV's und Pick-ups. Quelle: Reuters
General Motors

General Motors profitiert vom lukrativen Geschäft mit SUV's und Pick-ups.

(Foto: Reuters)

Detroit Trotz der abflauenden Autokonjunktur liefen die Geschäfte bei General Motors (GM) zum Jahresende überraschend gut. Im vierten Quartal stiegen die Erlöse verglichen mit dem Vorjahreswert um knapp zwei Prozent auf 38,4 Milliarden Dollar (33,7 Mrd. Euro), wie der größte US-Autobauer am Mittwoch in Detroit mitteilte.

Der Nettogewinn legte auf 2,1 Milliarden Dollar zu, nachdem hohe Sonderkosten im Vorjahr einen großen Verlust verursacht hatten.

Das bereinigte operative Ergebnis fiel im Jahresvergleich zwar um gut acht Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar, an der Wall Street war jedoch ein stärkerer Rückgang erwartet worden. Auch sonst übertrafen die Quartalszahlen die Prognosen der Analysten klar. Zudem bestätigte GM seine Gewinnziele für das laufende Geschäftsjahr. Das verhalf der Aktie, die in den vergangenen zwölf Monaten über fünf Prozent eingebüßt hat, immerhin zu einem Kursplus von 1,5 Prozent.

Obwohl sich der US-Automarkt zunehmend abkühlt und GM im Schlussquartal 2,7 Prozent weniger Neuwagen verkaufte, profitiert der Konzern weiter vom lukrativen Geschäft mit SUV's und Pick-ups. Die Fahrzeuge sind so gefragt, dass Preiserhöhungen hingenommen werden, was die Gewinnspannen erhöht. Im Gesamtjahr 2018 baute GM den Umsatz immerhin um ein Prozent auf 147,0 Milliarden Dollar aus. Der Überschuss nahm um gut zwei Prozent auf 8,1 Milliarden Dollar zu.

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    „Wir haben uns 2018 durch erheblichen Gegenwind navigiert, um ein weiteres Jahr mit starken Ergebnissen zu liefern“, sagte GM-Finanzchefin Dhivya Suryadevara. Der US-Marktführer muss angesichts des Abschwungs bei kleineren Pkw und des voranschreitenden Branchenwandels hin zu Zukunftstechnologien wie Roboterautos und Elektroantrieben auf die Kostenbremse treten und tiefgreifende Veränderungen vornehmen.

    Konzernchefin Mary Barra ergänzte, der angelaufene Umbau werde den Konzern zu Jahresanfang noch belasten, bevor ab dem zweiten Quartal die Früchte eingefahren würden. „Wir können nicht mit einer Auslastung von 70 Prozent arbeiten“, begründete sie die Neuausrichtung bei einer Telefonkonferenz. „Wir mussten das verbessern. Es ist ein Übergang, den wir durchlaufen müssen.“

    Bereits im November hatte GM angekündigt, die Produktion in Nordamerika zu drosseln und in großem Stil Stellen zu streichen. Noch schwerer tut sich indes US-Rivale Ford, hier fiel im Schlussquartal sogar ein Verlust von 116 Millionen Dollar an. Für die Autobauer ist auch der Zollstreit zwischen den USA und Handelspartnern wie China und der EU ein Problem, der die Materialkosten etwa für Stahl und Aluminium deutlich erhöht.

    • dpa
    • rtr
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