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US-Autobauer GM plant offenbar 300-Millionen-Dollar-Investion in Werk nahe Detroit

Der US-Autobauer will wohl eine dreistellige Millionensumme in sein Werk in Orion investieren. Damit soll auch der US-Präsident besänftigt werden.
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General Motors will eignen Angaben zufolge in dem GM-Werk in Orion Township, Michigan, „große neue Investitionen getätigt werden, die auf die Entwicklung von GM-Zukunftstechnologien ausgerichtet sind“. Quelle: dapd
GM-Werk in Orion Township, Michigan

General Motors will eignen Angaben zufolge in dem GM-Werk in Orion Township, Michigan, „große neue Investitionen getätigt werden, die auf die Entwicklung von GM-Zukunftstechnologien ausgerichtet sind“.

(Foto: dapd)

New York Der US-Autobauer General Motors (GM) soll am Freitag eine Investition von 300 Millionen Dollar in ein Werk nahe Detroit bekannt geben, wie US-Medien berichten. Betroffen ist die Produktionsstätte in Orion Township im Bundesstaat Michigan, wo elektrische und selbstfahrende Autos hergestellt werden. Laut der Nachrichtenagentur Reuters plant GM, ein neues elektronisches Fahrzeug der Kompaktklasse für die Marke Chevrolet zu bauen.

Bereits zuvor machte das Unternehmen publik, am Freitag zusammen mit der Gewerkschaft United Auto Workers Union in seiner Fabrik in Orion Township Neuigkeiten veröffentlichen zu wollen. Dabei hieß es allerdings nur, dass in der Anlage „große neue Investitionen getätigt werden, die auf die Entwicklung von GM-Zukunftstechnologien ausgerichtet sind“. Es wird erwartet, dass auch GM-Chefin Mary Barra teilnimmt.

General Motors steht wegen der Entscheidung, ein Werk in Lordstown in Ohio zu schließen, unter harscher Kritik des US-Präsidenten Donald Trump. Der war am Mittwoch zu Besuch in Ohio, wo er während einer Ansprache fragte: „Was ist los, General Motors? Öffnet das Werk oder verkauft es an jemand anderes, der es dann wieder öffnet.“ Vom Publikum erhielt er dafür Applaus. Den Insidern zufolge soll Trump zudem bei einem Telefonat mit GM-Chefin Barra am Sonntag getobt haben, wie die „Washington Post“ schreibt.

Die geplante Ankündigung diene teilweise dazu, Trump zu besänftigen, so die „Washington Post“ weiter. Sie beinhalte Investitionen, die vorher nicht bekannt waren, sagten die Insider. Wie viel von den 300 Millionen Dollar aber neue Investitionen seien, wollten sie nicht sagen. 2018 gab General Motors bekannt, eine 100-Millionen-Dollar-Investition in das Werk in Orion und einem anderen im Bundesstaat Michigan zu tätigen, um elektrische und autonome Fahrzeuge zu bauen.

„Jedes Mal, wenn GM eine große Investition wie diese tätigt, ist es eine Verpflichtung, dass sie eine Zeitlang in diesem Werk Autos bauen werden“, wird Kristin Dziczek, Vizepräsidentin des Center for Automotive Research in dem „Post“-Beitrag zitiert. „Das ist wirklich ein gutes Zeichen für Orion.“

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