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US-Chemieriese Dow Chemical treibt Schrumpfkur voran

Dow Chemical durchleuchtet sein Portfolio und verkauft drei Sparten. Anderthalb Milliarden Dollar soll das bringen. Schon in der Vergangenheit konnte der US-Konzern so seine Bilanz aufpolieren.
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Dow Chemical verkauft seine Polypropylen-Sparte. Im Jahr 2000 gehörte diese Polypropylen-Anlage in Sachsen-Anhalt zu dem Konzern. Quelle: ap

Dow Chemical verkauft seine Polypropylen-Sparte. Im Jahr 2000 gehörte diese Polypropylen-Anlage in Sachsen-Anhalt zu dem Konzern.

(Foto: ap)

New York Der US-Chemieriese Dow Chemical will seine Schrumpfkur mit dem milliardenschweren Verkauf von Konzernteilen vorantreiben. Das Unternehmen kündigte am Mittwoch an, seine Polypropylen-Lizensparte sowie seine Geschäfte mit Katalysatoren und Kunststoffadditiven abgeben zu wollen.

Insgesamt sollen so in den nächsten 18 Monaten 1,5 Milliarden Dollar in die Kassen fließen. „Wir überprüfen unsere gesamte Produktpalette und suchen nach weiteren Möglichkeiten, um unseren Wert zu optimieren“, erklärte Konzernchef Andrew Liveris. Dazu gehöre auch eine Aussortierung von Teilen, die nicht länger zum Kerngeschäft gehörten oder nicht mehr lukrativ seien.

Der Branchenprimus in den USA hat seit 2009 eine Reihe von Sparten verkauft, die rund acht Milliarden Dollar zum Jahresumsatz beitrugen.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
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