Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

US-Flugzeugbauer Boeing hat die gleichen Probleme wie Airbus

Bei der Boeing 737, dem meistverkauften Jet des amerikanischen Flugzeugherstellers, kommt es zu Engpässen. Fehlende Mitarbeiter und Lieferverzögerungen sollen schuld sein.
08.10.2018 - 18:51 Uhr Kommentieren
Der amerikanische Airbus-Konkurrent kämpft mit Lieferengpässen. Quelle: AFP
Boeing 737

Der amerikanische Airbus-Konkurrent kämpft mit Lieferengpässen.

(Foto: AFP)

Frankfurt Vielleicht ist es für die Airbus-Manager zumindest ein kleiner Trost: Auch Erzrivale Boeing hat mit Engpässen bei den Lieferanten zu kämpfen. Wie bei Airbus geht es auch hier um den meistverkauften Jet, das Kurz- und Mittelstreckenflugzeug 737. Und wie in Toulouse fehlen auch im Boeing-Werk Renton bei Seattle Triebwerke. Rund 50 fast fertig gebaute Jets standen dort Ende August und warteten auf ihren Antrieb.

Gegenüber Analysten hatte Boeing Anfang September erklärt, dass der Stau seinen Höhepunkt erreicht habe und dieser bis zum Jahresende reduziert werden könne. Doch die Aussagen stoßen bei Experten zum Teil auf Skepsis. Denn nicht nur die Triebwerke von Lieferant CFM kommen verspätet. Auch die Rümpfe lassen auf sich warten. Die stellt der Zulieferer Spirit Aero Systems her.

Die Analysten von Bernstein Research verweisen darauf, dass schon eine Verspätung bei den Rümpfen von nur einem oder zwei Tagen Folgen für den Produktionsprozess habe, denn erst mit diesen könne die Endmontage beginnen.

Hinzu kommt, dass der Rivale von Airbus wohl nicht nur Engpässe aufseiten der Zulieferer hat. Nach Informationen der „Seattle Times“ stockt die Fertigung auch bei Boeing selbst. Als Grund wird unter anderem fehlendes Personal genannt.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Boeing habe viele Mitarbeiter in den Ruhestand versetzt, heißt es in dem Bericht. Boeing hat angekündigt, für die 737-Fertigung zusätzlich 600 Mitarbeiter einzusetzen, einige durch Neueinstellungen, andere kommen aus dem Werk Everett – ebenfalls bei Seattle gelegen.

    Laut der Boeing-Spitze werden die Verzögerungen keinen Einfluss auf die Finanzzahlen des Konzerns haben. Doch die Analysten von Bernstein schließen ein schwaches drittes Quartal wegen der Probleme nicht aus. Zudem könnte auch Boeing das Auslieferungsziel verpassen. Der US-Konzern will 2018 insgesamt 810 Verkehrsflugzeuge ausliefern. Um das zu schaffen, müssten bis Dezember monatlich 59 Flugzeuge vom Typ 737 an Kunden übergeben werden. Im August schaffte Boeing 48 Jets.

    Startseite
    Mehr zu: US-Flugzeugbauer - Boeing hat die gleichen Probleme wie Airbus
    0 Kommentare zu "US-Flugzeugbauer: Boeing hat die gleichen Probleme wie Airbus"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%