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US-Genehmigung Fresenius-Tochter darf Krebsmittel verkaufen

Die zuständige Behörde in den USA hat der Fresenius-Tochter APP den Verkauf ihres Krebsmittels erlaubt. Zuletzt gab es bei dem Präparat, das unter anderem zur Leukämiebehandlung von Kindern dient, Versorgungsprobleme.
22.02.2012 - 18:51 Uhr Kommentieren
Das Firmenlogo von Fresenius an der Konzernzentrale in Bad Homburg. Quelle: ap

Das Firmenlogo von Fresenius an der Konzernzentrale in Bad Homburg.

(Foto: ap)

Frankfurt Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hat dem Bad Homburger Gesundheitskonzern Fresenius den Weg für den Verkauf eines wichtigen Krebsmittels in den USA frei gemacht. Die FDA genehmigte der Fresenius-Tochter APP in den USA die Vermarktung einer konservierungsmittelfreien Version des Chemotherapie-Mittels Methotrexate, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Das Mittel wird unter anderem zur Behandlung von Leukämie bei Kindern eingesetzt.

In den USA war die Versorgung mit der wichtigen Chemotherapie-Arznei zuletzt nicht mehr sichergestellt. Das hatte die FDA alarmiert, die daraufhin die Zulassung des APP-Mittels beschleunigte. Innerhalb der nächsten vier bis sechs Wochen will APP nun lieferfähig sein.

Die amerikanische Fresenius-Tochter APP ist auf Generika spezialisiert, die über Spritzen und Infusionen verabreicht werden. Zuletzt hatte Fresenius in den USA die Zulassung für 24 neue Mittel beantragt. 30 weitere Zulassungsanträge sind laut Konzernchef Ulf Schneider in der Vorbereitung.

Der Versorgungsmangel bei Methotrexate ging vor allem auf Produktionsprobleme von Pharmafirmen zurück, die deshalb ihren Ausstoß senken mussten. Auch bei einem weiteren wichtigen Krebspräparat, Doxil, gab es zuletzt Versorgungsprobleme in den USA. In den vergangenen Jahren gab es immer mal wieder Engpässe bei wichtigen Medikamenten. Laut FDA hat die Zahl der Fälle zuletzt zugenommen.

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