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US-Konzern Eaton kauft zu Fast 12 Milliarden Dollar für ein stabiles Standbein

Der US-Industriekonzern Eaton kauft den irischen Rivalen Cooper Industries für fast 12 Milliarden Dollar. Damit stärkt das Unternehmen seine Elektrosparte - und eine Menge Steuern durch einen Umzug nach Irland.
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Versand von Artikeln in einer Eaton-Fabrik im US-Bundesstaat Ohio. Quelle: dapd

Versand von Artikeln in einer Eaton-Fabrik im US-Bundesstaat Ohio.

(Foto: dapd)

US-Industriekonzern Eaton will mit einer Milliardenübernahme sein Standbein in der Elektrobranche ausbauen. Am Montag kündigte das Unternehmen den Kauf des Rivalen Cooper Industries für 11,8 Milliarden Dollar an. Damit zahlt Eaton eine Prämie von 29 Prozent. Der künftige Unternehmenssitz soll sich in Irland befinden, wo Cooper bereits ansässig ist. Der irische Staat verlangt eine sehr niedrige Unternehmenssteuer.

Eaton setzt darauf, mit Hilfe des Zukaufs von Investitionen in die Modernisierung der veralteten Stromnetze in Industrie- und Entwicklungsländern zu profitieren. Zudem expandiert der Konzern in das Geschäft mit Leuchtkörpern, dass aus einem Aufschwung im Bausektor besonderen Profit schlagen dürfte. An der Börse führte die Bekanntgabe der Übernahme bei Cooper für ein Kursfeuerwerk. Die Aktie legte um 26 Prozent auf rund 70 Dollar zu, das Eaton-Papier stieg leicht um 1,5 Prozent.

Eaton bietet 72 Dollar in bar und in Aktien, was einen Aufschlag von 29 Prozent auf den Cooper-Schlusskurs von Freitag bedeutet. Die Cooper-Führung habe der Offerte bereits zugestimmt, teilte Eaton mit. Beobachter halten es für möglich, dass die Übernahme eine Konsolidierungswelle in der Elektrobranche auslöst und sehen vor allem attraktive Ziele für Siemens und Schneider. Im Januar hatte bereits ABB den US-Elektrokomponentenhersteller Thomas & Betts für knapp vier Milliarden Dollar gekauft.

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