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US-Konzern Tesla produzierte laut Bericht im Oktober schon mehr als 7400 Model 3

Der E-Autobauer Tesla startet laut einem Bericht mit starken Produktionszahlen ins vierte Quartal. Gründer Elon Musk setzt auf ein neues Produkt.
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Der Hersteller ist bekannt für lange Lieferzeiten – und verpasste Produktionsziele. Quelle: AP
Teslas Model 3

Der Hersteller ist bekannt für lange Lieferzeiten – und verpasste Produktionsziele.

(Foto: AP)

DüsseldorfTesla hat sich zum Start ins vierte Quartal seinem Produktionsziel für E-Autos angenähert. Laut einem Bericht des US-Branchenportals „Electrek“ waren es bis zum gestrigen Freitag mehr als 11.500 Fahrzeuge, darunter mehr als 7400 vom aktuellen Flaggschiff der Firma, dem Model 3.

Im dritten Quartal hatte der US-Autobauer so viele E-Autos fertiggestellt wie nie. Rund 80.000 E-Autos waren es zwischen Juli und September, davon über 53.000 Model 3. In der letzten Woche des vergangenen Quartals erreichte Tesla zudem einen neuen Rekord in der Model-3-Produktion: Der Konzern von Tesla-Gründer Elon Musk produzierte 5300 Modelle und übertraf das selbstgesteckte Ziel von 5000 Model 3 pro Woche.

Das erste Model 3 war im Juli 2017 vom Band gelaufen. Für die ersten 100.000 Model 3 brauchte Tesla 14 Monate. Nun schaffte der US-Autobauer mehr als 7400 Model 3 in zwölf Tagen. Hält er diese Quote, bräuchte er für die nächsten 100.000 Model 3 weniger als sechs Monate.

Börsenanalysten und Autoexperten hatten zuletzt diskutiert, ob Tesla die hohe Quote halten könne. Der Hersteller ist bekannt für lange Lieferzeiten – und verpasste Produktionsziele. In den ersten beiden Quartalen hatte Tesla einen Nettoverlust ausgewiesen. Im Jahresausblick erklärte der Elektroautobauer, man peile beim aktuellen Flaggschiff für das dritte Quartal eine Bruttomarge von 15 Prozent an. Die aktuellen Quartalszahlen gibt der Konzern voraussichtlich Ende Oktober bekannt.

Trotz der gestiegenen Produktivität überbrachte Tesla seinen US-Kunden am Freitag eine schlechte Nachricht: Wer von dem staatlichen Steuervorteil für den Kauf eines E-Autos profitieren wolle, müsse seine Bestellung bis zum 15. Oktober abschließen. Nur so sei gewährleistet, dass man den Wagen bis Jahresende bekomme, hieß es auf der Tesla-Internetseite. 2019 sinken die staatlichen Zuwendungen um die Hälfte.

Elon Musk ging bislang nicht auf die neuen Produktionszahlen ein. Stattdessen machte er auf Twitter aus einem einstigen Aprilscherz Wirklichkeit. Der Tesla-Gründer kündigte den Start eines neuen Produkts an, den Teslaquila. Wie zum Beweis postete er dazu ein Foto einer Tequila-Flasche im Tesla-Design.

Der US-Sender CNBC hatte zuvor berichtet, dass Tesla sich den Namen Teslaquila schützen lässt. Die Eintragung der Marke beruhe auf dem „Vorhaben zur Nutzung“ und sei noch nicht abgeschlossen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg. Demnach ist das Produkt noch nicht marktreif.

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