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US-Pharmakonzern Eli Lilly erwartet schwieriges Jahr

Eli Lilly erwartet für das laufende Jahr Erlöse von gut 19 Milliarden Dollar. Damit ist der Pharmakonzern nicht zufrieden: Besonders für ablaufende Patente muss die Firma tief in die Tasche greifen.
07.01.2014 - 14:50 Uhr Kommentieren
Eli Lilly-Manager Jan Lundberg im Dezember 2012. Der US-Konzern stellte erstmals Penicillin in Massenproduktion her. Quelle: Reuters

Eli Lilly-Manager Jan Lundberg im Dezember 2012. Der US-Konzern stellte erstmals Penicillin in Massenproduktion her.

(Foto: Reuters)

New York Der US-Pharmakonzern Eli Lilly rechnet wegen weiterer Patentabläufe mit einem harten Jahr. „Durch das Ablaufen des Schutzrechts von Cymbalta im vergangenen Dezember und dem von Evista in diesem März erwarten wir 2014 das finanziell schwierigste Jahr in der laufenden Serie der Patentabläufe”, teilte Eli-Lilly-Finanzchef Derica Rice am Dienstag mit.

Die Erlöse im laufenden Jahr werden demnach nur zwischen 19,2 und 19,8 Milliarden Dollar liegen. Im vergangenen Jahr hatte Eli Lilly für 2014 noch einen Umsatz von 20 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt. Im Oktober deutete der Konzern aus Indianapolis dann an, dass es wegen des Yen-Verfalls und eines geringeren Wachstums in Schwellenländern schwer werde, dies zu erreichen.

Beim Gewinn prognostiziert Eli Lilly vor Sonderposten einen Überschuss je Aktie von 2,77 bis 2,85 Dollar. Für 2013 wird ein Gewinn je Aktie zwischen 4,10 und 4,15 Dollar erwartet. Die Bilanz veröffentlicht der Konzern am 30. Januar. Das Antidepressiva Cymbalta und das Osteoporose-Mittel Evista gehörten bisher zu den Umsatztreibern von Eli Lilly.

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