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US-Regierung macht Druck GM will Schulden gegen Aktien tauschen

Der angeschlagene US-Autobauer General Motors will auf Druck der US-Regierung alle seine Schulden gegen Aktien tauschen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich auf Kreise.

HB DETROIT. Die Regierung von Präsident Barack Obama habe die Opel-Mutter aufgefordert, sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Anleiheinhabern und Gewerkschaften in Höhe von 48 Milliarden Dollar in GM-Wertpapiere umzuwandeln, sagten mit der Situation vertraute Personen am Freitag der Nachrichtenagentur.

GM wolle ein entsprechendes Angebot an die größte Auto-Gewerkschaft UAW und die Anleiheinhaber innerhalb von zwei Wochen abgeben, hieß es weiter. Das US-Finanzministerium habe angedeutet, dass auch die staatlichen Notkredite an GM über 13,4 Milliarden Dollar in Aktien umgewandelt werden könnten. Vertreter des Finanzministeriums und von General Motors konnten zunächst nicht für eine Stellungnahme erreicht werden.

Die US-Regierung hatte von GM Ende März einen ehrgeizigeren Sanierungsplan verlangt, in dessen Rahmen Schulden abgebaut und Kosten gesenkt werden sollen. Die Chancen auf eine Sanierung ohne Gläubigerschutz haben sich zuletzt aber offenbar verschlechtert. GM-Chef Fritz Henderson sagte am Freitag, eine Insolvenz werde immer wahrscheinlicher.

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