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US-Untersuchung gegen Implantat-Hersteller

Die amerikanischen Gesundheitsbehörden sind misstrauisch geworden: Die Gelenkersatz-Preise sind in den letzten Monaten verdächtig angestiegen, obwohl die Krankenkassen sparen müssen.

HB DÜSSELDORF. Die Aktien des Schweizer Medizinaltechnikkonzerns Synthes sind am Donnerstag in Zusammenhang mit einer US-Untersuchung gegen andere Branchenvertreter abgesackt. Branchen-Analysten erklärten, der starke Anstieg der Implantat-Preise in den vergangenen Jahren dürfte die Behörden auf den Plan gerufen haben.

Vier führende Knie- und Hüftimplantat-Hersteller hatten vom US-Justizministerium Vorladungen erhalten. Die Behörde verlangt von den US-Unternehmen DePuy, Biomet, Stryker sowie der britischen Smith&Nephew gemäss Firmenangaben Unterlagen zu Beratungs- und Vergütungs-Vereinbarungen mit orthopädischen Chirurgen. Die Firmen wollen mit der Untersuchungsbehörde zusammenarbeiten.

Keines der Unternehmen begründete, wieso es die Informationen vorlegen muss. Ein Anaylst, der nicht genannt werden wollte, sagte „angesichts der schnell steigenden Gesundheitskosten und zahlreichen Budget-Beschränkungen muss man anschauen, wieso die Preise gestiegen sind und sicherstellen, dass das vernünftig ist“.

Die Synthes-Aktien verloren bis zum Nachmittag 2,1 Prozent auf 135,50 Franken, während die europäischen Gesundheitswerte insgesamt etwas schwächer notierten.

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