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US-Werk Mercedes und Nissan bauen gemeinsam Motoren

Mercedes und Nissan bauen ab 2014 in den USA im Nissan-Werks in Decherd, Tennessee gemeinsam Motoren. Die Entscheidung hat auch Auswirkungen auf die geplante Produktion der Mercedes C-Klasse in den USA.
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Daimler-Chef Dieter Zetsche Carlos Ghosn, Chef von Renault-Nissan, wollen ab 2014 gemeinsam Motoren in den USA bauen. Quelle: Reuters

Daimler-Chef Dieter Zetsche Carlos Ghosn, Chef von Renault-Nissan, wollen ab 2014 gemeinsam Motoren in den USA bauen.

(Foto: Reuters)

Detroit/Stuttgart/Paris Daimler und Nissan werden ab 2014 im amerikanischen Motorenwerk der Japaner gemeinsam Vierzylinder-Benzinmotoren produzieren. Geplant sind 250.000 Einheiten im Jahr, die in Modellen von Mercedes und bei der Nissan-Tochter Infiniti zum Einsatz kommen sollen.

Nissan hat das Werk in Decherd im US-Bundesstaat Tennessee 1997 in Betrieb genommen und fertigt dort Vier-, Sechs- und Achtzylindermotoren für die komplette Produktpalette, die Nissan und Infiniti in den Vereinigten Staaten herstellen. 2011 waren das mehr als 580.000 Antriebseinheiten.

Mit der gemeinsamen Motorenproduktion konkretisiert sich ein weiteres Projekt im Rahmen der strategischen Zusammenarbeit, die die beiden Unternehmen 2010 vereinbart hatten. Zu den bereits initiierten Kooperationen zählt unter anderem eine Plattform für den nächsten Renault Twingo und die dritte Generation des Smart fortwo, die 2014 auf den Markt kommen sollen.

Die gemeinsame Motorenproduktion in den USA soll für beide Automobilhersteller das Risiko der Wechselkursschwankungen zwischen Dollar und Euro minimieren. Daimler profitiert zudem von den deutlich verkürzten Zulieferwegen für die Produktion im Pkw-Werk Tuscaloosa, Alabama, wo die Schwaben ab 2014 Modelle der C-Klasse für den amerikanischen Markt bauen wollen.

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