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US-Zulieferer hält Mehrheit an Beru Beru investiert 5 Millionen in heimische Entwicklung

Die Ludwigsburger Beru AG wird im laufenden und kommenden Geschäftsjahr fast fünf Millionen Euro in den Ausbau der Forschungs- und Entwicklungskapazitäten am Stammsitz Ludwigsburg investieren.

HB LUDWIGSBURG. Eine entsprechende Entscheidung habe der Aufsichtsrat in seiner jüngsten Sitzung getroffen, teilte der Automobilzulieferer am Donnerstag mit. "Diese Investitionsentscheidung steht ganz im Zeichen unserer langfristigen Unternehmenspolitik, Beru durch permanente Innovationen fit zu machen für die Zukunft", erklärte der Vorstandsvorsitzende Marco von Maltzan die Bedeutung für den Standort.

Den Plänen des Automobilzulieferes zufolge wird das Test- und Prüfzentrum des Konzerns um einen Erweiterungsbau ergänzt. Neben Qualitätsmanagement und -prüfung werden dort auch Teile der Glühkerzenentwicklung für Dieselmotoren sowie Applikationen Platz finden. Zentraler Bestandteil ist laut Beru ein als "Kältekammer" bezeichneter neuer Test- und Prüfstand für die Produktgruppen Zündkerzen und Dieselschnellstartsystem ISS. Der Baubeginn sei für Juli 2005 vorgesehen. Zum Ende des Geschäftsjahres Ende März 2006 solle das neue Gebäude fertiggestellt sein.

Nach dem Kauf zweier großer Pakete vom Großaktionär Carlyle und Altaktionären der Familie Birkel sowie einer anschließenden öffentlichen Übernahmeofferte hält der US-Zulieferer Borg Warner mittlerweile 69,42 % des Grundkapitals von Beru. Finanzkreisen zufolge beabsichtigt Borg Warner eine Zerschlagung des Unternehmens und die Konzentration auf den Dieselmarkt.

Sparten wie die Reifendruckkontrolle und Elektronik stünden dann zum Verkauf. Borg Warner und der Vorstand von Beru haben diese Spekulationen stets bestritten.

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