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VDMA-Zahlen Maschinenbau um Jahre zurückgeworfen

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Eine Besserung ist nicht in Sicht. Die Lage sei global schlecht, sagte Wortmann, so leide etwa auch der japanische Maschinenbau unter der Krise. Hier seien die Auftragseingänge im Februar sogar um mehr als 80 Prozent gesunken. Die Auslastung der deutschen Maschinenbauer beträgt nur noch 78 Prozent, Ende 2008 hatte sie noch bei 89 Prozent gelegen. Die Zahl der Kurzarbeiter ist nach Aussage von Wortmann von 26 000 Ende Dezember deutlich Richtung 100 000 gestiegen. Der Verband befürchtet für das laufende Jahr den Verlust von 25 000 Arbeitsplätzen, davon rund 10 000 durch Insolvenzen. „Wenn die Auftragseingänge gegen Ende des Jahres wieder anziehen, dürften die meisten Maschinenbauer die Krise verkraften können“, sagt Maschinenbau-Experte Augustin von der BHF-Bank.

Besonders schlecht geht es nach Angaben des VDMA den Herstellern von Maschinen für die Holzbearbeitung, Gießereimaschinen und Hütten- und Walzwerken. Hier habe es Auftragsrückgänge von mehr als 70 Prozent in den vergangenen drei Monaten gegeben. Rückgänge von lediglich bis zu 20 Prozent verbuchten die Hersteller von Aufzügen, Verfahrenstechnik und Armaturen.

Etwas weniger schlecht als den Maschinenbauern geht es derzeit der Elektroindustrie. Hier lagen die Auftragseingänge im Januar lediglich um 35 Prozent unter dem Wert des gleichen Vorjahresmonats. Dabei seien die Werte für In- und Ausland etwa gleich, sagte der Chefvolkswirt des Branchenverbandes ZVEI, Andreas Gontermann. Die Elektroindustrie sei nicht ganz so hart von der Krise getroffen, weil die Bereiche Konsumgüter aber auch die Medizintechnik weniger zyklisch seien und für einen Ausgleich sorgten. Der ZVEI hatte bisher für das laufende Jahr einen Rückgang von drei bis vier Prozent erwartet, jetzt hält Gontermann eher ein deutliches Minus in der Größenordnung von fünf bis zehn Prozent für wahrscheinlich.

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