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Velaro Bahn kauft angeblich 30 Hochgeschwindigkeitszüge von Siemens

Die Deutsche Bahn will bis 2030 die Fahrgastzahlen im Fernverkehr verdoppeln. Dazu könnte der Staatskonzern neue Siemens-Züge über eine Milliarde Euro bestellen.
13.07.2020 Update: 13.07.2020 - 15:06 Uhr Kommentieren
Die Züge, die bis zu 350 Stundenkilometer schnell sein können, sind eine Weiterentwicklung des ICE-3. Quelle: dpa
Hochgeschwindigkeitszug Velaro

Die Züge, die bis zu 350 Stundenkilometer schnell sein können, sind eine Weiterentwicklung des ICE-3.

(Foto: dpa)

Berlin Die Deutsche Bahn schließt Konzern- und Aufsichtsratskreisen zufolge einen Vertrag über 30 Hochgeschwindigkeitszüge von Siemens. Der Aufsichtsrat habe die Investition von rund einer Milliarde Euro bereits genehmigt, sagte ein Aufsichtsrat der Nachrichtenagentur Reuters am Montag. Gekauft werden sollen Züge vom Typ Velaro, die bis zu 350 Stundenkilometer schnell sein können. Sie sind eine Weiterentwicklung des ICE-3.

Die Bahn lud für Mittwoch zu einer Pressekonferenz mit dem stellvertretenden Siemens-Vorstandschef Roland Busch, Verkehrsminister Andreas Scheuer sowie Bahnchef Richard Lutz ein. Die Bahn sprach von einer Milliarden-Investition. Siemens wollte sich nicht äußern.

Die Züge sollen der Bahn bei der geplanten Offensive zur Verdopplung der Fahrgastzahlen im Fernverkehr bis 2030 und zur Anbindung weiterer Städte ans Hochgeschwindigkeitsnetz helfen. Zuletzt hatte die Bahn mit dem ICE-4 auf etwas langsamere Züge gesetzt. Hochgeschwindigkeitszüge können bei zahlreichen Stopps an Bahnhöfen ihren Vorteil schwer ausspielen. Die Velaros könnten aber sogenannte Sprinterverbindungen bedienen, die auf langen Strecken nur wenige Bahnhöfe anfahren.

Der Velaro ist in verschiedenen Abwandlungen bereits in Deutschland und einer Reihe von europäischen Ländern sowie in Russland und China unterwegs.

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