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Premium Verbesserte Auftragslage Siemens streicht in Deutschland weniger Stellen

Viele gute Nachrichten gab es in letzter Zeit für Siemens-Chef Joe Kaeser nicht. Sein massiver Konzernumbau zeigt in den Zahlen noch nicht viel Wirkung, der Aktienkurs ist seit Monaten auf Talfahrt. Doch zumindest an der Heimatfront gibt es jetzt etwas Entspannung: Der zuletzt verkündete Stellenabbau in Deutschland wird nach Informationen des Handelsblatts aus Verhandlungskreisen an mehreren Standorten spürbar milder ausfallen als ursprünglich angekündigt.
22.09.2015 - 17:00 Uhr
Außenwerbung der Siemens AG Energy auf dem Logport-Gelände in Duisburg: Insbesondere in der schwächelnden Energiesparte hat sich die Auftragslage zuletzt verbessert. Quelle: dpa
Arbeiten am Siemens-Logo

Außenwerbung der Siemens AG Energy auf dem Logport-Gelände in Duisburg: Insbesondere in der schwächelnden Energiesparte hat sich die Auftragslage zuletzt verbessert.

(Foto: dpa)

München Der Siemens-Konzern neigt dazu, seine Strukturen aufzublähen. Zudem gibt es immer wieder operative Baustellen. So kündigte auch Kaeser seit seinem Amtsantritt vor gut zwei Jahren mehrmals einen Stellenabbau an. In der Verwaltung fallen Funktionen weg, da Hierarchieebenen gestrichen wurden. Im Frühjahr gab Kaeser zudem den Abbau von Jobs in der kriselnden Energiesparte und bei renditeschwachen Bereichen bekannt. Insgesamt addierten sich die Vorhaben bislang auf weltweit gut 13.000 Arbeitsplätze.

In den vergangenen Wochen haben Arbeitnehmervertreter und Konzern hart um den Sozialplan für die jüngsten Abbaupläne in Deutschland gerungen. Hierzulande sollten dabei laut Ankündigung vom Mai nochmals 2.200 Stellen abgebaut werden, weltweit 4.500.

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