Verhandlungen Gewerkschaft droht GM mit Streik

Die amerikanische Autoarbeitergewerkschaft UAW hat dem US-Hersteller General Motors mit Streik gedroht, sollte bis Montagaben kein Durchbruch bei den Tarifverhandlungen erzielt werden. Der größte Streitpunkt sind weiterhin die Jobgarantien.

HB DETROIT. Im Konflikt um die Arbeitsbedingungen beim Autobauer General Motors hat die Gewerkschaft UAW ultimativ mit Streik gedroht. Die UAW setzte nach einem Verhandlungsmarathon am Wochenende dazu eine Frist bis Montagmorgen Ortszeit (17 Uhr MESZ). UAW-Chef Ron Gettelfinger begründete dies in einer Erklärung damit, dass GM nicht die erforderlichen Jobgarantien abgegeben habe.

Zuvor war verlautet, die Verhandlungsparteien hätten eine grundsätzliche Einigung über milliardenschwere Kosteneinsparungen erzielt. Demnach soll GM künftig die Möglichkeit haben, die Gesundheitskosten für bereits pensionierte Mitarbeiter in einen Treuhandfonds auszulagern. Analysten schätzen, dass GM im Fall einer Einigung pro Jahr bis zu drei Milliarden Dollar sparen kann, im Gegenzug aber einmalig eine Summe von wohl über 30 Milliarden Dollar bezahlen muss. Der Ausgang der Verhandlungen gilt als entscheidend dafür, wie sich die drei großen US-Autobauer - GM, Ford und Chrysler LLC - von ihren zusammen rund 15 Milliarden Dollar an Verlusten aus dem Jahr 2006 erholen werden.

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