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Verkauf von GDF-Paket Frankreich besorgt sich Geld für Einstieg bei Alstom

Frankreich verkauft Anteile am heimischen Gasversorger GDF Suez, um mit den eingenommen 1,5 Milliarden Euro den Einstieg beim Industriekonzern Alstom zu finanzieren. Möglicherweise bleibt das nicht der letzte Verkauf.
25.06.2014 - 11:34 Uhr Kommentieren
Frankreich übernimmt 20 Prozent am Industriekonzern Alstom und ebnet damit den Weg für eine Partnerschaft von Alstom mit dem US-Konzern General Electric. Quelle: AFP

Frankreich übernimmt 20 Prozent am Industriekonzern Alstom und ebnet damit den Weg für eine Partnerschaft von Alstom mit dem US-Konzern General Electric.

(Foto: AFP)

Paris Frankreich hat Anteile am heimischen Gasversorger GDF Suez verkauft, um mit den Einnahmen den Einstieg beim Industriekonzern Alstom zu finanzieren. Mit der Veräußerung eines GDF-Pakets von 3,1 Prozent wurden rund 1,5 Milliarden Euro eingesammelt, wie das Finanz- und das Wirtschaftsministerium am Mittwoch mitteilten. Damit halte der Staat noch 33,6 Prozent der GDF-Aktien. Der Kurs des Energiekonzerns fiel zu Handelsbeginn fast drei Prozent.

Händlern zufolge wurden die 75 Millionen Dividendenpapiere von institutionellen Investoren zu je 20,18 Euro gekauft. Das entspricht einem Abschlag von drei Prozent zum Schlusskurs vom Dienstag und liegt nach Insideraussagen am unteren Ende der angebotenen Preisspanne.

Frankreich übernimmt vom derzeitigen Haupteigner Bouygues 20 Prozent am Industriekonzern Alstom und ebnet damit den Weg für eine geplante Partnerschaft von Alstom mit dem US-Konzern General Electric. Wirtschaftsminister Arnaud Montebourg hatte signalisiert, dass die Regierung zur Finanzierung ihres Alstom-Einstiegs Beteiligungen an anderen Firmen verkaufen könnte. Die Regierung hat 71 Beteiligungen im Wert von 110 Milliarden Euro. Siemens war in der vergangenen Woche mit einer Offerte für Teile von Alstom gescheitert.

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