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Verkaufsrekorde Lamborghinis Supersportwagen übertrifft Erwartungen

Der neue Sportwagen von Lamborghini verkauft sich glänzend. Zweimal musste der Konzern bereits die Produktion für den „Aventador“ aufstocken. Doch Italiens Fiskus bremst den Erfolg.
03.10.2012 - 07:38 Uhr Kommentieren
Stephan Winkelmann mit dem neuen „Gallardo“ in Paris. Quelle: dapd

Stephan Winkelmann mit dem neuen „Gallardo“ in Paris.

(Foto: dapd)

Sant' Agata Mit einer Sternfahrt von Lamborghinis aus aller Welt will die italienische Kultmarke ihr 50-jähriges Bestehen im kommenden Frühjahr feiern. „100 Jahre Innovation in der Hälfte der Zeit“ beschreibt der Vorstandsvorsitzende Stephan Winkelmann selbstsicher das Motto für die geplanten Feierlichkeiten der Audi-Tochter. Schnelligkeit, Aggressivität und seit neuestem auch Leichtigkeit sind die Eigenschaften, für die Lamborghini steht.

Das gilt auch für das Federgewicht „Aventador“, neben dem „Gallardo“ das zweite Produkt aus dem Hause in Sant' Agata bei Bologna. Das Leichtgewicht ist begehrt. Der Supersportwagen aus Kohlefaser ist das erste Fahrzeug, das unter der Ägide von Winkelmann entwickelt wurde und hat die ursprünglichen Erwartungen bereits übertroffen. Zweimal musste Lamborghini die Produktion aufstocken. Statt wie ursprünglich geplant 750 Wagen haben die Italiener im ersten Jahr 1000 Autos ausgeliefert und damit die Obergrenze erreicht.

„Auf unserer Warteliste stehen noch immer 1500 Kunden“, sagt Winkelmann, der das Interesse mit immer neuen Versionen wie zuletzt dem Coupé aufrechterhalten will. Seinem Baby sagt er eine Lebensdauer von acht Jahren voraus. Wenn es nach Winkelmann geht, ist bis dahin die dritte Baureihe auf dem Markt, der sportliche Geländewagen „Urus“, ein sogenannter SUV. Doch ob der wirklich gebaut wird, das entscheidet die Volkswagen-Zentrale in Wolfsburg.

„Es gibt noch keinen Luxus-SUV auf dem Markt“, wirbt Winkelmann für das Modell, von dem er jährlich bis zu 3.500 Stück produzieren will. Doch auch die ebenfalls zum VW-Konzern gehörende Marke Bentley hat zuletzt einen SUV vorgestellt und hofft auf das Okay von ganz oben.

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    Winkelmann gibt sich dennoch gelassen. Er habe keine Eile mit der Entscheidung, der Marktauftritt sei erst für 2017 geplant. Der SUV könnte Lamborghini helfen, schneller die Gewinnzone zu erreichen. Trotz des Verkaufs von mehr als 1.600 Autos und einem Umsatz von 322 Millionen Euro endete 2011 mit einem Verlust. „Wir brauchen nicht unbedingt eine dritte Baureihe, um profitabel zu werden, wir waren das auch schon mit zwei Baureihen“, sagt Winkelmann, „aber wir könnten mit drei Baureihen besser Lebenszyklen und Krisen ausgleichen.“

    „Unsere Reaktionsgeschwindigkeit ist schneller“
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