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Verlagerung in Niedriglohnländer Pfaff macht Produktion dicht

Der Nähmaschinen-Hersteller Pfaff will seine Produktion in Kaiserslautern nach Angaben des Betriebsrates schließen. Von 850 Arbeitsplätzen sollen insgesamt knapp 600 wegfallen.

HB KAISERSLAUTERN. Nach den Plänen der Pfaff Industrie Maschinen AG sollen von den derzeit 850 Arbeitsplätzen „mittelfristig“ 425 und bis Mitte 2006 weitere 150 abgebaut werden. Das sehe eine den Banken vorgelegte „Grobplanung“ vor, teilte der Betriebsrat am Montag in Kaiserslautern mit. Von der Geschäftsleitung gab es dazu zunächst keine Bestätigung.

Nach den Informationen des Betriebsrats sollen bestimmte Baureihen künftig in China produziert werden. In Kaiserslautern bleibe nur ein „Kern“ von etwa 250 Mitarbeitern, der für Entwicklung, Vertrieb und Verwaltung sowie den Bau von Sondermaschinen und Spezialautomaten zuständig sei. Die Unternehmensleitung habe damit argumentiert, dass auch Wettbewerber ihre Produktion längst in Niedriglohnländer wie China und Tschechien verlagert hätten.

Die Beschäftigten hätten „schockiert“ auf die Nachricht reagiert, hieß es. „Es wurden erhebliche Zweifel daran geäußert, dass das Konzept aufgeht“, teilte der Betriebsrat mit. Bereits in der Vergangenheit sei „mit allenfalls mäßigem Erfolg“ versucht worden, Komponenten und Nähmaschinen aus China zu beziehen. Betriebsrat und IG Metall kündigten harte Verhandlungen an.

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