Verluste Balda setzt voll auf Medizintechnik

Abschreibungen haben Balda in die Verlustzone rutschen lassen. Das Unternehmen will sich nun auf Medizintechnik konzentrieren. Das Handyschalen-Geschäft wurde bereits verkauft.
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Gebäude der Balda AG in Bad Oeynhausen Quelle: picture alliance / dpa

Gebäude der Balda AG in Bad Oeynhausen

(Foto: picture alliance / dpa)

DüsseldorfBalda ist wegen millionenschwerer Abschreibungen ins Minus gerutscht. In den ersten neun Monaten verbuchte die Gruppe einen Fehlbetrag von 28,4 Millionen Euro nach einem Gewinn von 6,9 Millionen vor Jahresfrist, wie die Firma am Donnerstag mitteilte.

Als Grund nannte der Vorstand buchtechnische Abwertungen von 24,5 Millionen Euro bei den aufgegebenen Geschäftsbereichen, zu denen auch das Mobilfunkgeschäft gehört. Das verlustträchtige Geschäft mit Handyschalen hat Balda inzwischen verkauft. Der Konzern will sich auf Medizintechnik konzentrieren und die Sparte durch Zukäufe ausbauen.

Im fortgeführten Geschäft schrumpften die Erlöse in den ersten neun Monaten um 2,1 Prozent auf 44,4 Millionen Euro. Der operative Gewinn (Ebit) ging auf 0,1 Millionen von 1,3 Millionen zurück. Netto halbierte sich der Gewinn auf 6,6 Millionen Euro. Als Grund für die Einbußen nannte Balda unter anderem Lieferengpässe nach der Nuklearkatastrophe in Japan.

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