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Verpackungshersteller Nordenia bekommt südafrikanischen Besitzer

Der westfälische Verpackungshersteller Nordenia geht für 638 Millionen Euro an den südafrikanischen Papier- und Verpackungsriesen Mondi.
11.07.2012 - 13:25 Uhr Kommentieren
Im vergangenen Jahr setzte Nordenia 881 Millionen Euro um. Quelle: Nordenia

Im vergangenen Jahr setzte Nordenia 881 Millionen Euro um.

(Foto: Nordenia)

Johannesburg/Frankfurt Der westfälische Folienverpackungs-Hersteller Nordenia wird nach Südafrika verkauft. Der Papier- und Verpackungsriese Mondi zahlt 638 Millionen Euro für 93 Prozent der Anteile an den Finanzinvestor Oaktree, wie er am Mittwoch mitteilte.

Die in Gronau ansässige Nordenia stellt Verpackungen etwa für Katzenfutter von Nestle oder Teile von Pampers-Windeln für ihren mit Abstand größten Kunden Procter & Gamble her.

Oaktree hatte 2010 bereits einen Anlauf zum Verkauf von Nordenia genommen, doch wollte damals kein Bieter die geforderten 600 Millionen Euro zahlen. Oaktree war 2006 bei Nordenia eingestiegen.

Die Mondi-Aktionäre reagierten skeptisch. Die in London notierte Aktie gab leicht nach. Die Südafrikaner zahlen 240 Millionen Euro in bar, finanziert mit Bankschulden, und übernehmen 398 Millionen Euro an Schulden, darunter eine 280 Millionen Euro schwere Hochzinsanleihe, für die Nordenia bis 2017 noch 9,75 Prozent Zinsen zahlen muss.

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Standort erkennen

    Mondi-Vorstandschef David Hathorn verspricht sich von dem Zukauf Verstärkung für sein bisher deutlich kleineres Produktverpackungs-Geschäft und die Möglichkeit, in weitere Wachstumsmärkte vorzudringen. Bis 2014 seien Einsparungen von 15 Millionen Euro zu erwarten. Nordenia-Chef Ralph Landwehr soll künftig die ganze Sparte führen.

    Das 1966 gegründete deutsche Unternehmen produziert an zwölf Standorten in ganz Europa, Nordamerika und Asien und beschäftigt 3000 Menschen. Im vergangenen Jahr setzte Nordenia 881 Millionen Euro um - davon 37 Prozent mit dem US-Konzern Procter & Gamble -, bei einem operativen Gewinn (Ebitda) von 99 Millionen Euro.

    Auch netto blieb, unüblich für ein mit Schulden beladenes Unternehmen in der Hand von Finanzinvestoren, ein Gewinn von 14 Millionen Euro übrig. Mondi erwirtschaftete im vergangenen Jahr mit 23.400 Mitarbeitern 5,7 Milliarden Euro Umsatz.

    • rtr
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