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Versorger EnBW-Chef kritisiert energiepolitische Alleingänge

Der Vorstandschef der Energie Baden-Württemberg (EnBW), Hans-Peter Villis, kritisiert die Alleingänge seiner Konkurrenten, RWE -Chef Jürgen Großmann und Eon -Chef Wulf Bernotat, in der energiepolitischen Auseinandersetzung. "Im Moment treten wir überhaupt nicht geschlossen auf", sagte der Chef des drittgrößten deutschen Versorgers im Gespräch mit dem Handelsblatt.
Der EnBW-Vorsitzende Hans-Peter Villis. Foto: dpa

Der EnBW-Vorsitzende Hans-Peter Villis. Foto: dpa

HB DÜSSELDORF. "Es ist aus meiner Sicht kontraproduktiv, wenn jedes Unternehmen mit eigenen Vorstellungen vorprescht", so Villis weiter. Er fordert die Branche auf, eine einheitliche Linie zu finden, sich zurückzunehmen und mehr den Verband sprechen zu lassen.

Die Energiekonzerne stehen seit Monaten wegen der hohen Energiepreise im Kreuzfeuer von Politikern und Verbraucherschützern. RWE -Chef Großmann war im Herbst vorgeprescht und hatte einen Energiepakt vorgeschlagen, um die aufgeheizte Debatte zu beenden, Eon -Chef Bernotat regte einen Energiedialog an. "Bislang wurde relativ schnell geschossen: Da hat Herr Großmann als neuer RWE -Chef einen Vorschlag gemacht, und natürlich bezieht auch Eon -Chef Wulf Bernotat als dienstältester Chef unter den vier großen Energiekonzernen eine eindeutige Position. Was fehlt, ist die Koordination", sagte Villis.

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