Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Vertriebsumbau Daimler wechselt China-Chef Klaus Maier aus

Daimler wächst in China viel zu langsam und droht den Anschluss zu verlieren. Nun tauscht der Konzern seinen Chef für die Region aus - und plant einen Umbau im Vertrieb. Klaus Maier kehrt zurück nach Stuttgart.
7 Kommentare
Ein Model steht bei der Automobilshow in Peking neben einem Mercedes der E-Klasse. Quelle: dpa

Ein Model steht bei der Automobilshow in Peking neben einem Mercedes der E-Klasse.

(Foto: dpa)

Stuttgart Der Stuttgarter Autobauer Daimler wechselt seinen China-Chef aus. Konzernsprecher Jörg Howe bestätigte am Sonntag einen Bericht der „Automobilwoche“, wonach der langjährige Vertriebsleiter für China, Klaus Maier, durch Japan-Chef Nicholas Speeks ersetzt werde.

Die Fachzeitung schreibt unter Berufung auf Unternehmenskreise, Daimler ziehe damit Konsequenzen aus den enttäuschenden Absatzzahlen in China. Howe widersprach: „Aus unserer Sicht ist das ein turnusmäßiger Wechsel.“ Der 50-jährige Maier, der sechs Jahre China-Chef war, werde nach Stuttgart zurückkehren. Wer die Nachfolge von Speeks (53) in Japan antrete, sei noch nicht klar.

Laut „Automobilwoche“ verfügt Daimler in China anders als Audi und BMW über zwei verschiedene Großhandelsorganisationen - eine für importierte Fahrzeuge und die andere für lokal produzierte Autos. Aufgrund der mangelhaften Abstimmung beider Organisationen könne der Autobauer bislang den Markt in China nicht voll ausschöpfen.

In den ersten acht Monaten hätten Audi und BMW den Absatz über 30 Prozent gesteigert, Mercedes komme nur auf rund acht Prozent. Schon 2013 solle eine einheitliche Vertriebsorganisation in China stehen, sagt Mercedes-Vertriebschef Joachim Schmidt der „Automobilwoche“ auf dem Autosalon in Paris.

  • dpa
Startseite

7 Kommentare zu "Vertriebsumbau: Daimler wechselt China-Chef Klaus Maier aus"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • wenn man oft die neg.ative Diskussion aus chin. Radio hört oder in Zeitung liest, soll keine gute Werbung sein

  • Pinpc aus den Medien zitiert hat wohl nichts mit eigener Erfahrung, geschweige denn irgendeiner Analyse zu tun. Nichts als Geschwätz.


  • ich war dieses Jahr in Peking, aus der Medien kommen oft negative Berichte über MB unausreichenden Service und Kundenberatung. MB ist zwar weltweit bekannte Marke, muß aber die chinesische Kultur und Mentalität noch lernen.

    Eine erfolgreiche Geschäftsmodell hat sein Verfallsdatum, Dynamik des chin. Marktes fordert Dynamik von MB entgegen

  • ich war dieses Jahr in Peking, aus der Medien kommen oft negative Berichte über MB unausreichenden Service und Kundenberatung. MB ist zwar weltweit bekannte Marke, muß aber die Chinesiche Kultur und Metalität noch lernen.

    Eine erfolgreiche Geschäftsmodell hat sein Verfallsdatum, Dynamik des chin. Markets fordert Dynamik von MB entgegen.

  • Es gibt ein objektives Problem für Mercedes-Benz in China:
    Der chinesische Benz-Kunde versteht Luxus als seltene und teure Ware. Die Verkündung, das MB Audi und MB in den verkauften Stückzahlen überholen will, war deutlich ein falsches Signal für den chinesischen Luxuskunden. Lusus und Masse passen für ihn nicht zusammen. Hier sollte Stuttgart den selbst verwendeten Behriff des Premium kritisch hinterfragen: Die S-Klasse ist in China begehrter Luxus und sie ist hier die Trägerin der Markenwerte. Eine Andeutung, dass diese Marke durch Stückuahl gegen die Konkurrenz siegen will, ist kontraproduktiv. Der chinesische Kunde neigt nicht mehr zum Kollektivbewußtsein. Er will das Beste - und das soll nicht Masse sein. Ein objektives Problem aber Cina ist groß. MB sollte aus der Stückzahlendiskussion zurückkehren zur Inovationsfreude: Das beste oder nichts! Und das Beste ist eigentlich nie das Häufigste...

  • Berufung auf Unternehmenskreise ist wohl lachhaft. Klaus Maier hat Mercedes von Absatzrekord zu Absatzrekord geführt und die Vertriebsorganisation für Importfahrzeuge maßgeblich aufgebaut. Wenn allerdings der ineffiziente, weil inkompetente Vertrieb von Daimlers lokalen Jointventurespartner, auf den Maier keinen Einfluss hatte, seit Jahren den Markt nicht versteht, kann man ihn wohl hier nur als Bauernopfer aus Konzernräson sehen.

  • Nicht nur China läuft bei MB schlecht; Deutschland läuft sehr schlecht, USA, Formel 1, Smart....alles schlecht oder sehr schlecht.; vielleicht auch gleich Dr. Z. in den gut bezahlten Ruhestand schicken?

Serviceangebote