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Viagra-Hersteller US-Pharmakonzern Pfizer stellt sich in drei Teilen neu auf

Pfizer will sich dreiteilen: Der Pharmakonzern will seine Hauptgeschäftsbereiche strikt trennen. Ein neu geschaffener Bereich kommt auch dazu.
11.07.2018 Update: 11.07.2018 - 15:38 Uhr Kommentieren
Der US-Pharmakonzern stellt sich neu auf. Quelle: dpa
Pfizer

Der US-Pharmakonzern stellt sich neu auf.

(Foto: dpa)

New York Der US-Pharmakonzern Pfizer organisiert sich neu. Wie der Viagra-Hersteller am Mittwoch ankündigte, soll das Unternehmen künftig aus drei Teilen bestehen. Mit dem Schritt wird unter anderem das Geschäft mit frei verkäuflichen Medikamenten abgespalten, das Pfizer seit vergangenem Jahr veräußern möchte.

Die Consumer Healthcare genannte Sparte wird weitgehend eigenständig agieren und ihr werden Produktions- und behördliche Ressourcen zugewiesen, wie das Unternehmen aus New York am Mittwoch erklärte. Die Ankündigung kommt nur einen Tag, nachdem sich Pfizer nach Kritik von US-Präsident Donald Trump Preiserhöhungen verschoben hat.

In der Sparte Innovative Medicines fasst der Arzneimittelhersteller patentgeschützte Medikamente, biotechnologisch hergestellte Präparate und den neu geschaffenen Geschäftsbereich mit Krankenhäusern zusammen. In die Division Established Medicines werden Mittel, deren Patentschutz abgelaufen ist, und Nachahmermedikamente eingebracht.

Die Änderungen sollten mit dem Beginn des nächsten Geschäftsjahres greifen. Mit den Plänen konnte Pfizer die Anleger kaum überzeugen: An der New Yorker Börse gab die Aktie in einem schwächeren Gesamtmarkt um 0,4 Prozent nach.

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    Die Neuaufstellung soll dem Konzern dabei helfen, drohende Umsatzeinbußen beim Nervenschmerzmittel Lyrica zu mindern. Gegen Jahresende läuft der Patentschutz des zweitgrößten Umsatzbringers aus. Im vergangenen steuerte Lyrica fünf Milliarden Dollar zu den Konzern-Verkaufserlösen von 52,5 Milliarden Dollar bei.

    Pfizer trägt laut Konzernchef Ian Read mit der Neuorganisation den geänderten Marktbedingungen Rechnung. „Wir befinden uns im Übergang in die Periode nach 2020, wo wir höhere und nachhaltigere Umsatzzuwächse erwarte“, erklärte er. „Mit dieser neuen Struktur wird jedes Geschäft besser positioniert sein, sei Wachstumspotenzial auszuschöpfen.“

    Das Gros des Umsatzes wird Pfizer in den beiden Sparten Innovative Medicines und Consumer Healthcare erzielen. Im Bereich Established Medicines wird sich neben Lyrica auch das bekannte Potenzmittel Viagra wiederfinden.

    • rtr
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