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Vitamin-Preise Chemieriese gibt höhere Rohstoffpreise weiter

Der Chemiekonzern BASF gibt höhere Kosten für die Produktion von Vitamin B5 ab sofort an Kunden weiter. Es ist nicht die erste Verteuerung in der Chemiebranche. Etliche Konzerne haben ihre Preise bereits angehoben.
24.08.2011 - 14:44 Uhr Kommentieren

Frankfurt Angesichts gestiegener Rohstoffkosten schraubt der Chemieriese BASF seine Preise für das in der Tierernährung verwendete Vitamin B5 nach oben. Die höheren Preise würden ab sofort gelten, sofern die bestehenden Verträge dies erlaubten, teilte BASF am Mittwoch in Ludwigshafen mit.

Auch andere Chemiekonzerne, darunter Bayer und Lanxess , hatten zuletzt wegen der Verteuerung vieler Basisstoffe die Preise angehoben. BASF gehört zu den führenden Anbietern von Vitamin B5, das aus dem Salz der Panthothensäure produziert wird.

BASF kündigte außerdem an, am Stammsitz in Ludwigshafen die Produktion des Vitamins für einige Wochen zu unterbrechen. Grund seien Wartungsarbeiten an den Anlagen.

BASF erwirtschaftete im vergangenen Jahr in seiner Sparte Nutrition & Health, die neben Vitaminen auch Omega-3-Fettsäuren, Enzyme und Lebensmittelzusatzstoffe produziert, 1,48 Milliarden Euro Umsatz - ein Plus von elf Prozent. Durch die Übernahme des Spezialchemiekonzerns Cognis im vergangenen Jahr hatte BASF das Geschäft zuletzt ausgebaut.

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