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Volkswagen 2,1 Millionen Audis von Abgasaffäre betroffen

Neue Zahlen im Diesel-Skandal: 2,1 Millionen Fahrzeuge der Marke Audi sind weltweit von der Abgasaffäre bei Volkswagen betroffen. Allein in Deutschland handelt es sich um 577.000 Wagen.
28.09.2015 Update: 28.09.2015 - 20:23 Uhr
Weltweit sind 2,1 Millionen Fahrzeuge des Autobauers von der Abgas-Affäre betroffen. Quelle: Reuters
Audi-Fahrzeug auf der Automesse in Peking

Weltweit sind 2,1 Millionen Fahrzeuge des Autobauers von der Abgas-Affäre betroffen.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Von der Abgasaffäre bei Volkswagen sind weltweit 2,1 Millionen Fahrzeuge der Marke Audi betroffen. Das sagte ein Audi-Sprecher am Montag. Der fragliche Motor sei in den Varianten mit 1,6 und 2,0 Litern Hubraum als Turbodiesel in den Typen A1, A3, A4 und A6, dem Sportwagen TT sowie den Geländewagen Q3 und Q5 verbaut worden.

In der Region Westeuropa gehe es um 1,42 Millionen Wagen, in Deutschland um 577.000. In den USA betreffe die Manipulation der Abgastechnik rund 13.000 Fahrzeuge. In China gebe es keine Fahrzeuge mit dem fraglichen Motor.

Es gehe dabei nur um Dieselmotoren, die die Abgasnorm EU 5 erfüllen. Aktuelle Motoren, die bereits die gültige Norm EU 6 einhalten, seien wie auch bei den anderen Volkswagen-Marken nicht betroffen. Der Motor, der bei VW die interne Bezeichnung EA 189 trägt, wurde in etlichen Marken des Konzerns verwendet, etwa auch bei Skoda.

Skoda hat eigenen Angaben zufolge 1,2 Millionen der Motoren mit den gefälschten Abgaswerten eingebaut. Skoda-Sprecher Jozef Balaz sagte dem öffentlichen tschechischen Fernsehen am Montag, VW plane alle diese Wagen zurückzurufen und die Kosten dafür zu übernehmen.

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    Volkswagen hatte zugegeben, Abgaswerte in den USA mit einer verbotenen Software manipuliert zu haben. Die VW-Aktie hatte daraufhin massiv an Wert verloren. Zeitweise büßte der Wolfsburger Konzern fast ein Viertel seines Börsenwerts ein. VW drohen milliardenschwere Strafzahlungen in den USA. Zudem häufen sich Schadenersatzklagen von Kunden und Anlegern. Gegen den zurückgetretenen VW-Chef Martin Winterkorn ermittelt inzwischen die Staatsanwaltschaft Braunschweig wegen Betrugsverdachts.

    • rtr
    • dpa
    • afp
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