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Volkswagen-Hauptversammlung VW-Chef Diess will Konzernsparten wie Ducati ausgliedern

Randsparten haben im VW-Konzern keine Zukunft. Der neue VW-CEO Diess kündigt an, Ausgliederungen wie etwa der Motorradmarke Ducati zu prüfen.
03.05.2018 - 10:41 Uhr Kommentieren

„Autobauer ohne Moral“ – Dieselskandal lässt VW nicht los

Wolfsburg Volkswagen denkt im Zuge des Konzernumbaus über die Ausgliederung von Randbereichen nach. „Für Nicht-Kerngeschäfte wie Ducati, Renk und MAN Diesel & Turbo werden wir belastbare Zukunftsperspektiven finden“, sagte Vorstandschef Herbert Diess am Donnerstag seinem Redemanuskript zufolge vor den Aktionären in Berlin.

Diese Überlegungen könnten zu einer Perspektive für diese Bereiche im Konzern führen. „Aber auch Ausgliederungen sind denkbar.“ Diess deutete damit an, dass auch ein Verkauf oder ein Börsengang dieser Bereiche denkbar ist. Konkrete Pläne dafür gibt es aber offenbar nicht.

Diess sagte, man werde sich bei der Überprüfung der Randbereiche Zeit lassen und mit der „gebotenen Gründlichkeit“ vorgehen.

Der neue Konzernchef will seine Strategie erstmals den Aktionären erläutern. Die zwölf Marken des weltgrößten Autobauers sollen in den Segmenten Massenmarkt, Premium und Luxus gebündelt werden, um den schwerfälligen Tanker aus Wolfsburg wendiger zu machen und Doppelarbeiten zu vermeiden.

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Standort erkennen

    Diess will zudem den Schwenk in die Elektromobilität, selbstfahrende Autos und neue Mobilitätsdienste vorantreiben. Für das bei der Automesse IAA im vergangenen September angekündigte Beschaffungsvolumen von 50 Milliarden Euro für Batterietechnologie und -Zellen habe Volkswagen inzwischen Lieferanten für ein Volumen von 40 Milliarden Euro engagiert.

    In diesem Zusammenhang forderte Diess erneut auch eine Batteriezellenfertigung in Europa: Das enorme Beschaffungsvolumen mache deutlich, „dass wir im Industrieverbund mit vereinten Kräften über den Aufbau einer Fertigung von Batteriezellen in Europa nochmals verstärkt diskutieren müssen.“

    VW-Chefaufseher Dieter Pötsch hob zuvor die Verdienste von Diess' Vorgänger Matthias Müller hervor: Müller habe den Kulturwandel angestoßen und mit hohem persönlichen Einsatz dafür gesorgt, dass der Konzern „in der Spur geblieben“ und robuster als zuvor sei, erklärte Pötsch.

    Mitte April hatte der bisherige VW-Kernmarken-Chef Herbert Diess von Müller die Führung des Gesamtkonzerns übernommen. Müller soll intern Entscheidungsschwäche vorgeworfen worden sein.

    Das sind die Bestseller von VW
    Platz 10: VW Up - 158.795 verkaufte Fahrzeuge
    1 von 10

    Trotz gesunkener Verkaufszahlen reicht es noch für Platz zehn: Der Kleinstwagen von VW überzeugt mit pfiffigen Lösungen auf engstem Raum. Agilität in der City und geringe Kosten, damit kann der Zweitürer ebenso punkten.

    Quelle: VW Konzernbericht 2017

    (Foto: vw)
    Platz 9: VW Gol – 203.148 verkaufte Fahrzeuge
    2 von 10

    Der Kleinwagen wird speziell für den lateinamerikanischen Markt gebaut und ist dort eines der erfolgreichsten Autos überhaupt. 2017 konnte Volkswagen den Absatz deutlich steigern.

    (Foto: picture alliance/dpa)
    Platz 8: VW Santana - 293.313 verkaufte Fahrzeuge
    3 von 10

    Auch die dritte Generation ist ein echter Verkaufserfolg. In Deutschland führte das damals noch sehr kantige Modell eher ein Langweiler-Schattendasein, machte aber international Karriere: 2013 wurde ein komplett neu entwickelter Santana speziell für den chinesischen Markt vorgestellt.

    (Foto: AFP)
    Platz 7: VW Bora - 334.900 verkaufte Fahrzeuge
    4 von 10

    Dass der Name der fünftürigen Limousine zwischen Golf- und Passat-Größe überhaupt noch geführt wird, ist der Bedeutung des chinesischen Automarktes zu verdanken, der für die Wolfsburger so unglaublich wichtig geworden ist. Und egal was man von der Formgebung in Europa hält: Chinesen lieben nun mal klassische Limousinen.

    (Foto: Hersteller)
    Platz 6: VW Lavida - 507.574 verkaufte Fahrzeuge
    5 von 10

    Und noch eine Limousine, wobei diese untere Mittelklasse sogar in China entwickelt wurde. Den hierzulande unbekannten Lavida bietet VW seit zwei Jahren auf dem größten Wachstumsmarkt an. Mit Erfolg.

    (Foto: Reuters)
    Platz 5: VW Passat/Magotan - 660.996 verkaufte Fahrzeuge
    6 von 10

    Platz, Qualität und High-Tech überzeugen viele Käufer. Die geräumige untere Mittelklasse ist in Deutschland vor allem als Kombi für Dienstwagen-Fuhrparks gefragt, der Rest der Welt findet die Limousine interessanter. Den Absatz des Bestsellers, den es schon seit mehr als 40 Jahren gibt, ging im Vergleich zum Vorjahr etwas zurück.

    (Foto: vw)
    Platz 4: VW Polo – 755.506 verkaufte Fahrzeuge
    7 von 10

    Egal welche Generation - der deutsche Kleinwagen-Klassiker dominiert die Neuzulassungsstatistiken oft Monat für Monat in Folge. 2017 präsentierte VW-Markenvorstand Herbert Diess die neueste Variante des Polo.

    (Foto: Reuters)
    • rtr
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