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Volkswagen in Europa Der Golf ist wieder die Nummer eins

VW hat die alte Rangordnung wieder hergestellt: Im April ist der Golf meistverkauftes Auto in Europa. Es war nur eine kurze Schmach: Im März musste der Top-Seller aus Wolfsburg noch den Ford Fiesta vorbeiziehen lassen.
28.05.2017 - 15:47 Uhr Kommentieren
Der Modellwechsel hat den Verkauf des neuen VW Golf etwas stocken lassen, jetzt ist der Top-Seller aus Wolfsburg auch wieder die Nummer eins in Europa. Quelle: AP
Bald unbegrenzt verfügbar: der neue Golf

Der Modellwechsel hat den Verkauf des neuen VW Golf etwas stocken lassen, jetzt ist der Top-Seller aus Wolfsburg auch wieder die Nummer eins in Europa.

(Foto: AP)

Düsseldorf Aufatmen in Wolfsburg: Der VW Golf ist wieder meistverkauftes Auto in Europa. Im April hat sich das wichtigste Modell aus dem Volkswagen-Konzern wie eigentlich gewohnt an die Spitze der europäischen Neuzulassungen gesetzt. Im März war das noch anders, vor einem Monat hatte sich der Ford Fiesta am Golf vorbeigeschoben und den ersten Platz belegt. Zum ersten Mal nach sieben Jahren war der Top-Seller aus Wolfsburg nicht mehr Europas Nummer eins.

Genau 35.085 Stück vom Golf sind im April in Europa neu zugelassen worden. Nach einer aktuellen Analyse der Marktforscher von Jato Dynamics in London reichte das aus, um sich wieder auf den Spitzenplatz zu setzen. Auf den nächsten Plätzen folgen der Renault Clio sowie mit dem Polo und dem Tiguan zwei weitere Modelle von Volkswagen.

Diese Autos verkaufen sich weltweit am besten
Bei den meistverkauften Autos der Welt steht in den ersten drei Monaten 2017 der Toyota Corolla wie gehabt an erster Stelle
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Exakt 297.471 Einheiten wurden laut Marktforschungsunternehmen „focus2move“ von Januar bis März global verkauft.

(Foto: Hersteller)
Ford F-150
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Auf den Plätzen zwei und drei gab es hingegen einen Wechsel: Mit 244.709 Verkäufen setzte sich Fords F-Serie vor den Vorjahreszweiten VW Golf.

(Foto: Hersteller)
VW Golf
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Während der Pick-up im Vergleich zum ersten Quartal 2016 ein Plus von 9,8 Prozent verzeichnete, ging der Absatz für VWs Kompaktmodell um 10,1 Prozent auf 220.140 Exemplare zurück.

(Foto: Hersteller)
Deutliche Zuwächse verzeichnete vor allem das SUV-Segment
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Größter Wachstumsmotor war China, wo rund 75 Prozent aller Neuwagen SUVs waren. In den Top 10 spielen diese entsprechend eine zunehmend wichtigere Rolle. So steht auf Platz 4 der Honda CR-V, der mit 214.144 Verkäufen um 14,4 Prozent zulegte.

(Foto: Hersteller)
Toyota RAV4
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Von Rang 9 auf 6 ging es rauf für Toyotas RAV4, der sich 175.095 Mal verkaufte (+ 9,3 %).

(Foto: Hersteller)
Einen besonders großen Sprung nach vorne machte der VW Tiguan
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Der Wolfsburger kämpfte sich im ersten Quartal 2017 mit weltweiten 170.736 Verkäufen (+ 44,7 %) von Position 22 auf Platz 9

(Foto: Hersteller)
Honda Civic
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Dank des Markteintritts in Europa legte auch Hondas Civic um über 30 Prozent zu. Mit 179.948 Verkäufen landete der Japaner auf Rang 5 und macht somit elf Plätze gut.

(Foto: Hersteller)

Der Fiesta des US-Herstellers Ford ist im April kräftig abgerutscht und wurde unter den meistverkauften Modellen auf den achten Platz durchgereicht. Der Fiesta leidet jetzt zunehmend unter dem Wechsel von der siebten auf die achte Generation. Der im Kölner Stammwerk produzierte Kleinwagen ist im Moment nur begrenzt verfügbar: Das alte Modell wird nicht mehr gefertigt, der neue Fiesta steht erst im Juli bei den Händlern.

Für die gesamte Autobranche ist der April ein vergleichsweise schwacher Monat gewesen. Durch das späte Osterfest gab es deutlich weniger Verkaufstage als im Vorjahr. Die geringe Lust am Autokauf lässt sich gut an den Golf-Zahlen ablesen: Im April 2016 gab es noch fast 49.000 Neuzulassungen in Europa, der Rückgang für den Golf liegt bei mehr als 28 Prozent.

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    Das sind die Bestseller von VW
    Platz 10: VW Up - 158.795 verkaufte Fahrzeuge
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    Trotz gesunkener Verkaufszahlen reicht es noch für Platz zehn: Der Kleinstwagen von VW überzeugt mit pfiffigen Lösungen auf engstem Raum. Agilität in der City und geringe Kosten, damit kann der Zweitürer ebenso punkten.

    Quelle: VW Konzernbericht 2017

    (Foto: vw)
    Platz 9: VW Gol – 203.148 verkaufte Fahrzeuge
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    Der Kleinwagen wird speziell für den lateinamerikanischen Markt gebaut und ist dort eines der erfolgreichsten Autos überhaupt. 2017 konnte Volkswagen den Absatz deutlich steigern.

    (Foto: picture alliance/dpa)
    Platz 8: VW Santana - 293.313 verkaufte Fahrzeuge
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    Auch die dritte Generation ist ein echter Verkaufserfolg. In Deutschland führte das damals noch sehr kantige Modell eher ein Langweiler-Schattendasein, machte aber international Karriere: 2013 wurde ein komplett neu entwickelter Santana speziell für den chinesischen Markt vorgestellt.

    (Foto: AFP)
    Platz 7: VW Bora - 334.900 verkaufte Fahrzeuge
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    Dass der Name der fünftürigen Limousine zwischen Golf- und Passat-Größe überhaupt noch geführt wird, ist der Bedeutung des chinesischen Automarktes zu verdanken, der für die Wolfsburger so unglaublich wichtig geworden ist. Und egal was man von der Formgebung in Europa hält: Chinesen lieben nun mal klassische Limousinen.

    (Foto: Hersteller)
    Platz 6: VW Lavida - 507.574 verkaufte Fahrzeuge
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    Und noch eine Limousine, wobei diese untere Mittelklasse sogar in China entwickelt wurde. Den hierzulande unbekannten Lavida bietet VW seit zwei Jahren auf dem größten Wachstumsmarkt an. Mit Erfolg.

    (Foto: Reuters)
    Platz 5: VW Passat/Magotan - 660.996 verkaufte Fahrzeuge
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    Platz, Qualität und High-Tech überzeugen viele Käufer. Die geräumige untere Mittelklasse ist in Deutschland vor allem als Kombi für Dienstwagen-Fuhrparks gefragt, der Rest der Welt findet die Limousine interessanter. Den Absatz des Bestsellers, den es schon seit mehr als 40 Jahren gibt, ging im Vergleich zum Vorjahr etwas zurück.

    (Foto: vw)
    Platz 4: VW Polo – 755.506 verkaufte Fahrzeuge
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    Egal welche Generation - der deutsche Kleinwagen-Klassiker dominiert die Neuzulassungsstatistiken oft Monat für Monat in Folge. 2017 präsentierte VW-Markenvorstand Herbert Diess die neueste Variante des Polo.

    (Foto: Reuters)

    Wie schlecht sich die Geschäfte im April 2017 entwickelt haben, zeigt der Vergleich zum vorangegangenen Monat: Im März lag die Zahl der Golf-Neuzulassungen noch bei 46.795. Im Segment der sogenannten Kompaktklasse zählen die Jato-Marktforscher den Golf im April als größten Verlierer.

    Beim Ford Fiesta fällt der Monatsvergleich noch viel schlechter aus: Der Kölner Kleinwagen ist binnen vier Wochen von 47.263 Neuzulassungen auf 17.943 abgestürzt. Ford muss hoffen, dass die Geschäfte von Juli an mit dem neuen Modell wieder deutlich besser werden. Allerdings fehlt beim Ford-Kleinwagen eine Modellvariante mit Elektroantrieb.

    Modellwechsel sorgt für Probleme
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