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Volkswagen Katar äußert sich erstmals zu VW-Führungskrise

Der Einstieg bei Volkswagen war für Katar bisher ein lukratives Geschäft. Jetzt steckt der Konzern in einer Führungskrise und eine Position ist gefragt. Gegenüber dem Handelsblatt äußert sich das Umfeld des Investors.
15.04.2015 - 11:38 Uhr
Der VW-Aufsichtsratsvorsitzende Ferdinand Piëch (links) braucht die Rückendeckung des Aufsichtsratsmitglieds Hussain Ali Al-Abdulla aus Katar. Quelle: dpa

Der VW-Aufsichtsratsvorsitzende Ferdinand Piëch (links) braucht die Rückendeckung des Aufsichtsratsmitglieds Hussain Ali Al-Abdulla aus Katar.

(Foto: dpa)

Wolfsburg Mit einem Märchen aus Tausendundeiner Nacht hat das, was die Scheichs aus Katar derzeit in Wolfsburg erleben, nichts zu tun. Der Großaktionär Qatar Investment Authority (QIA) zeigt sich befremdet darüber, wie Chefaufseher Ferdinand Piëch seinen Vorstandsvorsitzenden bei Volkswagen entmachtet hat.

„Beim amtierenden Vorstandschef Martin Winterkorn auf Distanz zu gehen, ohne eine mit dem Aufsichtsrat abgestimmte Alternative präsentieren zu können, ist nicht im Sinne von QIA“, wie es aus Kreisen des Staatsfonds gegenüber dem Handelsblatt heißt. Dieser Vorstoß des Österreichers sei umso weniger zu verstehen, als Winterkorn den größten Autokonzern Europas nach vorne geführt habe und dabei sei den Branchenersten Toyota zu überholen.

Diese 20 entscheiden über Winterkorns Zukunft
Ferdinand Piëch
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Der Familienpatriarch und Aufsichtsratsvorsitzende Ferdinand Piëch hat am 11. April die Diskussion um die künftige Führungsstruktur bei Volkswagen losgetreten. Er sei „auf Distanz“ zu VW-Vorstandschef Martin Winterkorn, so Piëch. Bislang hatte Winterkorn als möglicher Piëch-Nachfolger gegolten.

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Winterkorn und Piëch
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VW-Vorstandschef Winterkorn (l.) ließ am daraufhin verlauten, er werde sich nicht so schnell geschlagen geben im Führungskampf. Ein Grund für diesen Optimismus: Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat stellten sich hinter ihn – und auch die Vertreter des Landes Niedersachsens, die auf der Kapitalseite sitzen, klangen versöhnlich.

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VW-Aufsichtsrat
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Im VW-Aufsichtsrat, der über Winterkorns Zukunft entscheidet, sitzen zehn Arbeitnehmervertreter und zehn Arbeitgebervertreter. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.

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Hussain Ali al-Abdulla
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Al-Abdulla ist Vertreter des Emirats Katar. Der Staat am Persischen Golf hält über die Gesellschaft Qatar Holding insgesamt 17 Prozent der Stimmrechte an Volkswagen. Zu den aktuellen Vorgängen gab es keine direkten Äußerungen von ihm. Diskretion zeichnet den Anker-Aktionär aus.

(Foto: dpa)
Stefan Weil
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In der Öffentlichkeit präsent ist hingegen das Land Niedersachsen, das 20 Prozent der Stimmrechte an VW hält. „Diskussionen dieser Art sind in jedem Fall schädlich für das Unternehmen“, sagte Ministerpräsident Weil zum Machtkampf. „Wenn man etwas zu besprechen hat, dann sollte man das intern tun. Die Vertreter des Landes Niedersachsen werden sich nicht an einer öffentlichen Diskussion beteiligen.“ Das war zumindest kein weiterer Dolchstoß für Winterkorn.

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Olaf Lies
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Der Wirtschaftsminister Niedersachsens ist der zweite Vertreter des Landes im Aufsichtsrat. Er stärkte ebenfalls Winterkorn den Rücken. „Wir schätzen die Arbeit des Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn sehr. (...) Ich sehe der Ankündigung durch Herrn Piëch auch aufgrund der Mehrheitsverhältnisse im Aufsichtsrat sehr gelassen entgegen.“ Das bedeutet, dass das Land Niedersachsen sich bei einer Kampfabstimmung auf die Seite der Arbeitnehmer schlagen könnte.

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Wolfgang Porsche
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Die Familien Porsche und Piëch halten über die Porsche Automobil Holding SE die Mehrheit am Volkswagen-Konzern. VW-Aufsichtsrat Wolfgang Porsche (l.) distanzierte sich von seinem Cousin Piëch. Damit drohte ein Konflikt zwischen den Familien Porsche und Piëch. „Die Aussage von Herrn Dr. Piëch stellt seine Privatmeinung dar, welche mit der Familie inhaltlich und sachlich nicht abgestimmt ist“, ließ Wolfgang Porsche als Vertreter der Porsche-Familie ausrichten.

(Foto: dpa)

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