Volkswagen-Konzern Experten erwarten glänzende Zahlen für Volkswagen

Volkswagen und die Abgasaffäre – das ist für die Autokäufer offensichtlich kein Thema mehr. Experten erwarten gute Zahlen für 2017.
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VW: Volkswagen mit guten Zahlen trotz Dieselkrise Quelle: AFP
VW-Autoturm in Wolfsburg

Im vergangenen Jahr lieferte das Unternehmen 10,74 Millionen Fahrzeuge an Kunden in aller Welt, gut vier Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

(Foto: AFP)

WolfsburgTrotz aller Belastungen aus der Dieselkrise hat der Volkswagen-Konzern weiter einen Lauf im Tagesgeschäft. Bei Umsatz, operativem Ergebnis und Gewinn dürfte der Dax-Konzern im vergangenen Jahr nach Einschätzung von Analysten die Werte von 2014 übertroffen haben, als die Dieselaffäre um manipulierte Abgastests noch nicht aufgeflogen war.

An diesem Freitag gewährt Volkswagen einen ersten Einblick in seine Bilanz für 2017 – ein Jahr, in dem VW mehr Autos verkauft hat als je zuvor.

Bezeichnend aber ist, dass Vorstandschef Matthias Müller am gleichen Tag den Aufsehern nicht nur Auskunft über den Geschäftsverlauf geben soll, sondern auch über die jüngsten umstrittenen Tierversuche mit Diesel-Abgasen an Affen. Diese Versuche hatten VW sowie Daimler und BMW mitfinanziert.

Neues Leben für die Gläserne Manufaktur
Erster E-Golf aus Dresden
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Nach Monaten des Stillstands hersscht wieder Bewegung in die Gläserne Manufaktur von Volkswagen in Dresden: Von den Fließbändern aus Holz, auf denen einst der Luxuswagen Phaeton durch die Hallen schwebte, rollt seit Montag der neue E-Golf vom Band.

35 Autos pro Tag
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Mit der Entscheidung des Konzerns wird Dresden - neben Wolfsburg - zum zweiten Produktionsstandort für den neuen E-Golf. 35 Autos pro Tag sollen zunächst montiert werden. Wie sich die Stückzahl weiter entwickelt, hängt von der Nachfrage ab. Ausgelegt ist die Manufaktur für bis zu 100 Fahrzeuge am Tag.

Arbeiter kehren zurück
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Gefahren wird die Manufaktur zunächst im Ein-Schicht-Betrieb. Damit kehrt ein Teil der Beschäftigten, die nach dem Phaeton-Aus auf andere VW-Standorte verteilt wurden, nach Dresden zurück.

Gläserne Manufaktur in Dresden
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Die Gläserne Manufaktur ist der ganze Stolz von Volkswagen. Fast 190 Millionen Euro hatte der Konzern einst Ende der 1990er-Jahre investiert. Eine neue Form des Automobilbaus sollte entstehen. In Zentrumsnähe ganz bei den Sehenswürdigkeiten von Dresden, zudem im Gegensatz zu den anderen, mittlerweile gut 120 Werken des Konzerns, ohne Zaun und Zugangssperre.

Schritt in die Luxusklasse
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Direkt im „Großen Garten“, Dresdens Prachtpark, erhebt sich die Manufaktur seither wie eine moderne Burg – umgeben von Wassergraben und Brücke.

Ferdinand Piëch
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Mit dem edlen Produktionsstandort sollte der Schritt von VW in die automobile Luxusklasse nach außen jedem klar werden. So beschrieb es Ferdinand Piëch, abgetretener Patriarch und einst Oberverantwortlicher für das Projekt, in seiner „Auto. Biographie“ im Jahr 2002.

VW Phaeton
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Die VW-Manufaktur wurde für die Produktion des VW Phaeton errichtet. 2002 begann die Serienproduktion der Luxuslimousine mit zuerst 20 Wagen täglich. Bei voller Auslastung sollten 800 Mitarbeiter täglich 150 Nobelkarossen montieren.

Die vorläufigen Zahlen für 2017 dürften nach Analysteneinschätzung glänzend ausfallen. Frank Schwope von der Landesbank NordLB etwa erwartet einen Umsatz von 231,4 Milliarden Euro, einen Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) von 14,7 Milliarden Euro und einen Überschuss von 11,7 Milliarden Euro. Im letzten vollen Jahr vor dem Diesel-Desaster waren es 10,8 Milliarden Euro.

Im vergangenen Jahr lieferte das Unternehmen 10,74 Millionen Fahrzeuge an Kunden in aller Welt, gut vier Prozent mehr als ein Jahr zuvor. 2016 hatte der Umsatz der VW-Gruppe 217,3 Milliarden Euro betragen, unterm Strich standen 5,1 Milliarden Euro. Schwope sagte, die Dieselaffäre sei weitestgehend ausgestanden. Ohne Sondereffekte würde das Ebit seiner Einschätzungen nach 2017 bei 17,8 Milliarden Euro liegen. Für die Folgen des Abgasskandals hat VW bisher schon mehr als 25 Milliarden Euro an Kosten verbucht.

Dass es an sich ordentlich läuft, führt Analyst Michael Raab von Kepler Cheuvreux auf Kostensenkungen bei der Kernmarke VW zurück, aber auch auf neue Modelle bei vielen anderen wichtigen Marken. Auch dieses und das kommende Jahr sei VW damit gut gewappnet, sich besser zu entwickeln als die weltweite Autoproduktion. Zusätzlich gebe die Erholung der Märkte Brasilien und Russland weiteren Rückenwind.

Unter anderem spielen auch die Diskussionen um den Diesel sowohl im europäischen Ausland, aber insbesondere auch weltweit keine so große Rolle wie in Volkswagens Heimatmarkt Deutschland.

Trotz guter Vorzeichen rechnen Analysten mit einem vorsichtigen Ausblick. Im Vorjahr hatte Finanzchef Frank Witter zunächst 6 bis 7 Prozent Umsatzrendite im Konzern als Ziel ausgegeben, zuletzt galten vor Sondereinflüssen mehr als 7 Prozent als Richtlinie. Das sollte mit knapp 7,7 Prozent locker geklappt haben.

  • dpa
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1 Kommentar zu "Volkswagen-Konzern: Experten erwarten glänzende Zahlen für Volkswagen"

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  • VOLKSWAGEN-KONZERN
    Experten erwarten glänzende Zahlen für Volkswagen
    Volkswagen und die Abgasaffäre – das ist für die Autokäufer offensichtlich kein Thema mehr. Experten erwarten gute Zahlen für 2017.

    ........................

    VW ist nicht mehr VW sondern PORSCHE.

    PORSCHE besitzt über 51% der VW Aktien.

    AUDI AG ist nicht AUDI AG, weil VW fast 100% der AUDI AG AKTIEN BESITZT !

    LAMBORGHINI GEHÖRT DER AUDI AG !

    UND WAS KANN PORSCHE ?
    Meiner Meinung nach, NICHTS !

    Und jetzt ist PORSCHE FREUND Herr OETINGER nicht mehr in Baden-Württemberg, solch ein Pech aber auch. :-)))

    UND WAS ZEIGT UNS DAS NEUER MODELL VON PORSCHE FÜR EIN FORMAT ?

    UFO-FORM, an der Technologie des Weltalls als Luftkanal abgeschaut und endlich etwas mehr perfektioniert. Sonst nichts.

    Armes Deutschland und dessen zukünftige Arbeitsplätzen in der deutsche Automobil Industrie.

    es lebe immer mehr Hartz4 !



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